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Freibad: Viele Lösungsansätze gewünscht

Wunstorf Freibad: Viele Lösungsansätze gewünscht

Viele denken darüber nach, wie sich das geschlossene Freibad in Bokeloh wieder in Betrieb nehmen lässt. Deshalb bestand am Freitag bei einem Besuch von einigen Gästen auch etwas Skepsis, ob das allein beauftragte Unternehmen Purena den Bäderbetrieben ausreichend Alternativen liefern wird.

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Im Freibad Bokeloh wird über seine notwendige Sanierung debattiert.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Eigentlich hatte sich der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner angesagt, doch neben weiteren CDU-Politikern nutzten auch weitere Bokeloher die Gelegenheit, über die Lage zu diskutieren. Bäderbetriebe-Geschäftsführer Andreas Saars verteidigte aber das Vorgehen, sich auf ein Büro zu stützen, das mit Sachverstand die Möglichkeiten entwickelt und bewertet. "Für uns war auch von Vorteil, dass es unmittelbar mit seinen Untersuchungen anfangen konnte." Lechner empfand es für die spätere Akzeptanz der anstehenden Entscheidung aber schon für wichtig, einen zweiten Gutachter hinzuziehen.

Matthias Schrader als örtlicher Chef des Warmwasserlieferanten K+S machte deutlich, dass der Konzern auch in Zukunft seinen Teil dazu beitragen will, das der Standort Bokeloh für die Menschen attraktiv bleibt. Deshalb unterstützt er auch die Bemühungen, das Bad wieder zum Laufen zu bringen.

Am Rand der Veranstaltung sprach der Werksleiter auch über die Nachricht vom Dienstag, dass die Konzernzentrale die Entscheidung über eine Wiederinbetriebnahme des Werks Siegfried-Giesen bei Hildesheim noch herauszögert. Als Rückschlag hat er das empfunden, weil er selbst auch bei Siegfried-Giesen als Projektverantwortlicher agiert. Er hält es für schwer, sich jetzt auf Prognosen zum weiteren zeitlichen Ablauf festzulegen. "Das Projekt wird ja nur eingefroren, und in zwei Jahren kann die Marktsituation schon wieder ganz anders sein." Trotzdem wird es für die Bergleute aus Bokeloh nun sehr viel schwieriger, dort auf den Zug aufzuspringen, wenn um 2020 hier der Abbau endet. Nach seinen Erfahrungen würden aber wohl auch nicht alle diese Möglichkeit wahrnehmen wollen - er rechnet eher mit einer Größenordnung zwischen 100 und 200 der insgesamt 800 Mitarbeiter, die dadurch betroffen sind.

Von Sven Sokoll

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