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„Voll behämmert“

Dittmar Bachmann in Wunstorf „Voll behämmert“

Zwei Stunden Comedian Dittmar Bachmann und es fiel nicht einmal der Name Angela Merkel, es ging nicht ein einziges mal um Pegida und auch nicht um die Fifa. Ach, wie wohltuend.

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Dittmar Bachmann spielt sein neues Soloprogramm „Voll behämmert“ und trifft wieder den Nerv der Zuschauer.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Eigentlich waren es sogar vier Stunden, denn der in Garbsen ansässige Comedian stellte sein neues Soloprogramm gleich zweimal im Ratskeller vor. Dort ist er mittlerweile regelmäßiger und auch gern gesehener Gast. „Voll behämmert“, so heißt sein Programm, und voll lustig ist es. In der vergangenen Woche war er damit in Berlin beim „Quatsch Comedy Club“ zu Gast.

Der Hammer im Titel weist darauf hin, es geht ums Handwerkliche. Bachmann bleibt sich treu und erzählt die kleinen Geschichten des Alltags. Der Umzug von der Wohnung im Mietshaus in das eigene Haus ist das Thema, dass den Abend durchzieht.

Renovieren ist oft schweißtreibend, Bachmanns Auftritte sind es für ihn auch. Denn wie immer belässt der Mann es nicht beim Erzählen, sondern er singt und wirbelt bei seinen Tanzeinlagen über die Minibühne im Gewölbekeller. Songs wie „Tanz die Hand“ oder „Baumarkt-YMCA“ animieren zum Mitklatschen. Ansonsten fühlt man mit dem Mann, beispielsweise wenn er in den Baumarkt geht. Da fällt Bachmann einiges zu ein und schon das Tapezieren des handwerklich Unbegabten gerät zu wortreicher Show.

Beim Malern kommt für Bachmann dann auch die Zeitung ins Spiel und er meint: „Erst wenn es keine Zeitung mehr gibt, werdet ihr merken, dass man aus einem Tablet keinen Malerhut basteln kann.“ Schön, dass der Ratskeller für Bachmann eine Dauerspielstätte geworden ist.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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