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Duo schwimmt zum Wilhelmstein und zurück

Wunstorf Duo schwimmt zum Wilhelmstein und zurück

Mit extremen Schwimmtouren sammelt der Baden-Württemberger Martin Tschepe Spendengeld. Am Sonntag ist er gemeinsam mit
seinem Begleiter Marcus Reineke aus Rinteln im Steinhuder Meer von der Badeinsel zum Wilhelmstein und zurück geschwommen - insgesamt rund neun Kilometer in zweieinhalb Stunden.

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Martin Tschepe (links) und Marcus Reineke schwimmen für ein Behindertenschwimmprojekt von der Badeinsel zum Wilhelmstein und zurück.

Quelle: privat

Steinhude. "Es waren super Bedingungen. Wir sind früh um 9 Uhr los geschwommen, als fast noch kein Schwimmverkehr war", berichtet Tschepe. Er habe tatsächlich festgestellt, dass man in dem See fast überall stehen kann. Allerdings seien die Wellen schon nicht ohne gewesen: "Man muss dafür schon gut schwimmen können."

Doch das kann Tschepe. Der Redakteur der Stuttgarter Zeitung ist auch Langstreckenschwimmer beim Schwimmverein Ludwigsburg. Im vergangen Jahr hatte er sich schon den gesamten Neckar vorgenommen und damit Spendengeld gesammelt, mit dem er in seinem Verein Schwimmkurse für Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt - 15.000 Euro hat er zusammenbekommen.

In diesem Jahr ist Tschepe mit dem Projekt Seen-Sucht den nächsten Schritt auf diesem Weg gegangen: Er will die größten Seen Deutschlands durchschwimmen und hat damit schon in Plöner See, Ammersee und Starnberger See angefangen. Auf seiner Liste hat er in den nächsten Wochen auf jeden Fall noch Chiemsee, Schweriner See und Müritz, wahrscheinlich kommen noch weitere Gewässer dazu. Und nebenbei fährt er gerade auch noch mit dem Fahrrad von seiner Heimatregion Waiblingen nach Sylt - das aber einfach für sich.

Seinen Schwimmpartner für das Steinhuder Meer, Marcus Reineke, hat Tschepe beim Eisschwimmen kennengelernt - auch noch so eine extreme Passion des 51-Jährigen. "Unter fünf Grad schwimmt man dabei nur in Badehose", berichtet der Journalist. Als sie am Sonntag gemeinsam auf dem Wilhelmstein ankamen, wurde ihnen zumindest bestätigt, dass sie wohl die ersten seien, die dort schwimmend angekommen sind. Ein Begleitboot hatten sie nicht, doch eine rote Boje im Schlepptau sollte zumindest die Bootsführer warnen, dass dort Schwimmer unterwegs sind.

Weiter Informationen über die Spendenaktion auf bahn9.de und facebook.com/bahn9.

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Der Wilhelmstein kommt in Sicht.

Quelle: privat

Von Sven Sokoll

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