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Wunstorf soll Eishockeystadt werden

Wunstorf Wunstorf soll Eishockeystadt werden

Es ist ein ambitioniertes Ziel: Wunstorf soll eine Hochburg für Eis- und Inlinehockey werden. Doch der Eis- und Rollsportclub (ERC) Wunstorf Lions, der sich in der vergangenen Woche gegründet hat, geht mit viel Tatendrang an die Sache. Schon im Herbst soll der Eishockey-Ligabetrieb beginnen.

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Schatzmeisterin Dörte Rautmann (von links), die zweite Vorsitzende Silvia Reinert und Lions-Chef Heiko Becker wollen Wunstorf zur Eis- und Inlinehockey-Stadt machen.s

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Schon lange hatten die treibenden Kräfte über einen eigenen Verein nachgedacht, nun ergab sich die Gelegenheit, dass der eine oder andere Spieler sich von seinem bisherigen Verein lösen und etwas Neues, möglichst Großes schaffen will. "In Hannover wäre ein weitere Verein untergegangen, aber hier gibt es ja sonst nichts", sagt der Vorsitzende Heiko Becker, der wie Schatzmeisterin Dörte Rautmann in der Auestadt wohnt. "Wir sind uns sicher, dass Wunstorf auch genug Sponsorenpotenzial bietet", betont Rautmann. Denn auch als reine Amateurmannschaft ist Eishockey zu spielen nicht ganz billig.

Für den Löwen im Namen fügt es sich, dass das Tier aus dem Stadtwappen auch unter den Namen der norddeutschen Vereine noch nicht weit verbreitet ist. Als Vereinsfarben wählten die 21 Gründungsmitglieder Grün und Weiß. In der Eishockey-Landesliga Nord sollen sie ab September erstmals im Spielbetrieb zu sehen sein, die Fahrten im Bereich zwischen Wilhelmshaven und Rostock mit sich bringt. Doch auch zu Training und Heimspielen nehmen viele Akteure weitere Wege auf sich: Dafür haben die Lions sich bereits Zeiten im Mellendorfer Ice House gesichert.

Der Kader ist schon auf elf Spieler angewachsen, darunter namhafte Akteure aus der regionalen Eis- und Inline-Hockey-Szene wie Markus Köppl, Danny Sellmann, Marc Wedemeyer und Becker selbst, bisher vielfach aktiv auf dem Eis bei den Celler Oilers oder ohne Schlittschuhe bei den Bissendorfer Panthern. Zum Teil bringen sie auch schon eine eigene Fanbasis mit. "Wir verhandeln darüber hinaus noch mit einer bekannten Eishockeygröße, die bei uns als Trainer oder Spieler einsteigen soll", berichtet Becker, ohne den Namen zu nennen. Für die Spiele sollte der Kader zwischen 17 und 20 Sportler groß sein - auch Damen dürfen mitspielen. Beim Training ist aber Platz für noch mehr. Interessierte können sich unter verein@erc-wunstorf.de melden.

Möglichst bald wollen die Lions danach dann aber in Wunstorf mit dem Inline-Hockey anfangen und steigen jetzt in Gespräche darüber ein, welche Fläche sie dafür nutzen können - außer Sporthallen könnten auch leerstehende Gewerbehallen in Frage kommen. Vielleicht klappt es ja irgendwann mit dem Eisstadion in der Stadt.

Von Sven Sokoll

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