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Eberhardt bedankt sich bei Feiertagsarbeitern

Wunstorf Eberhardt bedankt sich bei Feiertagsarbeitern

Viele Berufstätige wie Polizisten, Feuerwehrmänner und Ärzte gehen auch an den Weihnachtstagen ihrem Job nach. Ihnen gilt der Dank der Bürger wie auch des Bürgermeisters.

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Die Mitarbeiter des Flüchtlingswohnheims im Luther Weg freuen sich über die Weihnachtstüte vom Bürgermeister: Heidi Heft (von links), Katja Reisner, Tom Weber mit Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt.

Quelle: Howe

Wunstorf. An Heiligabend das Weihnachtsfest mit seinen Liebsten unter dem Tannenbaum verbringen - das ist nicht für alle Menschen möglich. Um seinen Dank auszudrücken, besucht Rolf-Axel Eberhardt jedes Jahr am Vormittag von Heiligabend die diensthabenden Behörden in Wunstorf sowie den Tagestreff.

„Ich möchte mich einfach für Ihre Arbeit bedanken“, sagte Eberhardt, mit einer blauen Weihnachtskrawatte aus Amerika um den Hals gebunden, zum ersten Mal zu den Mitarbeitern des Flüchtlingswohnheims am Luther Weg. Die Wachdienstmitarbeiterinnen Heidi Heft und Katja Reisner kannten die Tradition des Bürgermeisters noch nicht und freuten sich über seinen Besuch sowie auch über die Weihnachtstüten.

Rund 100 Flüchtlinge leben mittlerweile in der Unterkunft, darunter 19 schulpflichtige Kinder. „Das Wort ,Hallo‘ können sie mittlerweile alle, und öfters kommen auch die jüngeren Flüchtlinge zu uns, erkundigen sich nach deutschen Wörtern und versuchen, mit uns ein Gespräch anzufangen“, erzählte Heft.

An Heiligabend war zusätzlich zu den Wachdienstmitarbeiterinnen der Sozialarbeiter Tom Weber von den Johannitern vor Ort. „Wir mussten den Flüchtlingen erst mal erklären, dass sie in den nächsten drei Tagen aufgrund des Weihnachtsfestes nicht einkaufen können“, sagte Weber schmunzelnd. Mit dem Song „Last Christmas“ im Hintergrund klärte er auch an Heiligabend mit den Bewohnern der Unterkunft die ganz alltäglichen Fragen.

24 Fahrer im Heiligabend-Einsatz

Weihnachtliche Lieder erklangen auch in der Zentrale von Regiobus. 24 Mitarbeiter waren an Heiligabend im Fahrdienst unterwegs. Vier Angestellte waren in der Werkstatt beschäftigt, drei Reinigungskräfte wurden eingesetzt, vier Personen waren in der Verwaltung tätig, und es gab eine Fahrdienstleitung. „Wir sind dankbar, dass sie an Heiligabend den Verkehr am Laufen halten“, sagte Eberhardt stellvertretend zu Boris Reschke, dem Leiter des Regiobus-Betriebshofes in Wunstorf. Als Weihnachtsgeschenk wurde ihm von Reschke ein Miniatur-Regiobus überreicht. Mit dem Bus auf dem Beifahrersitz fuhr er im Anschluss weiter, um den anderen Berufstätigen an Heiligabend wie den Mitarbeitern der Kläranlage und der Johanniter-Rettungswache für ihre Arbeit zu danken.

Von Sabrina Howe

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