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Oststadtschule: Erstes Treffen nach 51 Jahren

Wunstorf Oststadtschule: Erstes Treffen nach 51 Jahren

51 Jahre liegt ihr Abschluss zurück. Am Sonnabend trafen sich knapp 20 ehemalige Oststadtschulabsolventen in der Gaststätte Alten's Ruh erstmals wieder. Da war oftmals genaueres Hinsehen notwendig. Die Klassenkameraden von einst wurden nicht sofort auf den ersten Blick erkannt.

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Nach 51 Jahren stellen sich ehemalige Absolventen der Oststadtschule noch einmal für ein Klassenfoto auf: Wolfgang Dienert (von links), Hellmut Gerhardt, Rudolf Kötz, Bernd Roßberg, Henning Wilke, Elke Bijok (verh. Krüger), Irmtraud Paradies (verh. Duda), Mechthild Schulz (verh. Lerche), Doris Rehfeld (verh. Allenstein), Annette Laing (verh. Bruns), Ilona Guderian (verh. Napiersky), Dieter Schmidt, Almut Wiedemann (verh. Wohnlich), Frau Schön, Armin Höper. Auf dem Bild fehlen noch Wolfgang Ahl, Heinz Gering und Wilfried Holm.  

Quelle: privat

Wunstorf. Probleme hatte auch Lehrerin Hildegard Schön, ihre alten Schützlinge wiederzuerkennen. Sie erinnert sich: "Die Klassen damals waren brav." Ganz so, kann es aber dann doch nicht gewesen sein. "Lehrkräfte hatten immer mal eine lockere Hand", sagt Mitorganisator des Treffens Bernd Roßberg. Mit Kreide wurde auf den Stuhl geschrieben, um die Kleidung zu beschmutzen. Auf Klassenfahrt versetzten nicht etwa Alkohol oder Drogen einen Schüler in einen Rauschzustand. Vielmehr war ihm der übermäßige Konsum von Cola nicht bekommen. Und weil die Jungen nicht mehr singen wollten, gab es Schläge mit dem Rohrstock. Davon blieben die unmusikalischen Mädchen verschont. Sie wurden hingegen gefragt: "Wollt ihr singen oder soll ich euch gleich eine Vier geben?"

Der neunte Jahrgang habe die Schule mit einer "grundsoliden Ausbildung" verlassen, sagt Roßberg. Was heute selbstverständlich ist, Referate zu halten, sei damals etwas Besonderes gewesen.

Etwas Außergewöhnliches hatten sich die alten Klassenkameraden als Erinnerung an den Nachmittag ausgedacht. Vor der Oststadtschule stellten sie sich noch einmal genauso wie vor 51 Jahren auf. "Dass noch so viele zusammengekommen sind", freute sich Almut Wohnlich, Initiatorin des Klassentreffens. Die weiteste Anreise hatte mit rund 700 Kilometern Rudolf Kötz aus Bad Herrenalb bei Baden-Baden. Das nächste Treffen ist für in zwei Jahren am ersten Sonnabend im Mai geplant.

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Von Rita Nandy

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