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Einbruchserie war noch größer

Wunstorf Einbruchserie war noch größer

Mittlerweile hat die Polizei einen vollständigeren Überblick über die Einbruchserie in der Nacht zu Montag in Steinhude gewonnen. Jetzt sind gleich zehn Tatorte bekannt.

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Mitarbeiter Frank Behrens zeigt die Aufbruchspuren an der Naturparkscheune in Steinhude.s

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass die Taten zwischen 1 und 4 Uhr geschehen sind. Zu den Tatorten zählen die Strandterrassen sowie ein Restaurant und ein Café am Ratskellergelände, postalisch Alter Winkel. Dort hatten die Unbekannten im Inneren mehrere Türen aufgebrochen.

Bekannt geworden ist nun auch noch, dass auch das Scheunenviertel massiv betroffen war: Die Naturparkscheune wurde ebenso aufgebrochen wie die Weinscheune und zwei Verkaufsscheunen. "Bei uns wurden alle Türen und Schränke aufgebrochen, die wollten offenbar nur Geld. Der Schaden am Inventar ist aber größer als die Beute", sagt Frank Behrens, Mitarbeiter des Naturparks. Viel Geld sei dort nie im Haus. Am Mittwoch wird die Info-Scheune zum Aufräumen für Besucher noch geschlossen sein - so wie jetzt für viele Opfer einiges an Arbeit ansteht. "Wir werden dann auch besprechen müssen, ob wir die Scheune zusätzlich sichern wollen. Diese Brachialität beunruhigt schon", sagte Behrens.

Am Fischerweg ist auch beim Hannoverschen Yacht-Club die Zugangstür aufgehebelt worden, bei der fast benachbarten Bootswerft Bopp & Dietrich wurde danach Werkzeug entwendet.

Bei einem Bekleidungsgeschäft am Alten Winkel sind die Einbrecher zudem bei dem Versuch gescheitert, ins Gebäude zu gelangen.

In vielen Fällen kommen bei den Taten ein schlichtes, gewaltsames Vorgehen mit einer geringen Beute zusammen - oft wurde nur Kleingeld gestohlen, während großer Schaden angerichtet wurde. "Deshalb sieht das für mich nicht sehr professionell aus", sagt Michael Fieber, der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes bei der Wunstorfer Polizei. Die Tat in den Strandterrassen fällt aus dem Schema allerdings wohl heraus, auch wenn die Polizei keine genauen Angaben zur Höhe der Beute machen wollte.

Die Beamten hoffen jetzt, dass sich vielleicht noch Zeugen melden, um bei der Aufklärung zu helfen. Sie erreichen das Wunstorfer Kommissariat unter Telefon (05031) 9530-115.

Von Sven Sokoll

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