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Eissegler sehnen Frost herbei

Steinhude Eissegler sehnen Frost herbei

Das muss doch helfen: Zahlreiche Steinhuder Eissegler haben am Sonntag mit der „Eissaat“ ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass in diesem Winter das Steinhuder Meer mit glattem Eis zufriert - auf dass sie ihren Sport auch wieder auf dem heimischen Gewässer ausüben können.

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Die Eissegler lassen nichts unversucht: Für eine glatte Eisfläche „säen“ sie Eis.Tugendheim

Quelle: Tugendheim

Steinhude. Bei kräftigem Wind aber gerade mal einstelliger Temperatur trafen sich die Eissegler an der Promenade, ausgestattet mit Eis in unterschiedlicher Form: zerstoßenes Eis sowie große und kleine Würfel flogen alsbald ins Wasser. Sie sollen, so der Wunsch der scherzhaften Zeremonie, wie Saatkörner im Boden aufgehen und eine tragfähige Eisschicht bilden.

Schließlich müssten die Eissegler das selber in die Hand nehmen, eine spezielle Gottheit oder jemanden mit magischen Kräften gebe es nicht, meinte Eissegler Dietmar Gottke.

Tatsächlich sind die Eissegler viel unterwegs, um ihren Sport auszuüben. „Am See sitzen und warten, dass er zufriert, bringt nichts“, sagte Gottke. Die Gruppe informiere sich, wo in Europa gerade Möglichkeiten bestehen und machen sich auf die Reise, ob nach Österreich, Skandinavien oder nach Osteuropa. Meisterschaften werden auch in Übersee ausgetragen.

Für das Steinhuder Meer sind für diesen Winter bisher keine offiziellen Wettfahrten geplant. Das organisieren die Eissegler spontan - wenn die Saat aufgegangen ist.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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