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Ausbauplan für Lütjen Deile wird beschlossen

Wunstorf Ausbauplan für Lütjen Deile wird beschlossen

Im nächsten Jahr soll die Straße Lütjen Deile ganz in der Nähe des Steinhuder Meeres ein neues Gesicht bekommen. Der letzte Entwurf dafür geht vor den Sommerferien noch durch die politischen Gremien. Den Auftakt macht am Mittwoch, 17. Mai, der Ortsrat Steinhude.

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Die Lütjen Deile in Steinhude soll ausgebaut werden.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Bislang handelt es sich bei der Straße noch um eine Schotterpiste, für die die Stadt viel Aufwand betreiben muss, damit sie verkehrssicher bleibt. Der Ausbau ist deshalb in zwei Versammlungen mit den Anliegern besprochen worden. Dort hatte sich eine Mehrheit für eine Pflasterdecke ausgesprochen, auch wenn diese höhere Kosten mit sich bringen würde. Üblicherweise würde das auch dem Konzept der Stadt für solche Straßen in Wohngebieten entsprechen.

Doch der Untergrund ist nach Einschätzung der Bauverwaltung nicht stabil genug. Deshalb soll die Straße jetzt eine Asphaltdecke bekommen. Mit ihr wird der Druck von oben besser verteilt, während bei Pflaster in der Situation die Gefahr von Spurenbildung bestehe.

Eine wichtige Vorgabe bei der Planung war, dass der Baumbestand an der Straße nicht angetastet werden durfte. Das hat unter anderem dazu geführt, dass die Zufahrt ähnlich verschwenkt bleibt wie bisher. Außerdem konnten an der 650 Meter langen Straße nur 15 Parkplätze untergebracht werden. Sie werden an die Anwohner verpachtet und können abgesperrt werden. Die Straße bekommt außerdem noch eine Aufpflasterung und neue LED-Laternen. Von den 550.000 Euro, die die Stadt ausgeben muss, wird sie anschließend 90 Prozent auf die Anlieger verteilen.

Bereits in diesem Jahr soll ab Ende August der neue eigenständige Radweg parallel zu Straße und Gehweg entstehen. Von den 230.000 Euro dafür müssen die Anlieger nichts tragen, die Stadt dank Förderungen auch nur den kleineren Teil.

Die Sitzung des Ortsrates beginnt um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Zweiter Punkt ist dabei der Fremdenverkehrsbeitrag, der nach einer Gesetzesänderung künftig Tourismusbeitrag heißen wird. Auf die Betriebe kommen dabei höhere Sätze zu, weil die Stadt im maßgeblichen Jahr 2015 einen höheren Aufwand für die Unterhaltung touristischer Anlagen leisten musste. Gleichzeitig bezog sie daraus weniger Geld, vor allem über die Parkgebühren.

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