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IGS-Schüler schnuppern Universitätsluft

Wunstorf IGS-Schüler schnuppern Universitätsluft

In der anlaufenden Oberstufe der Evangelischen IGS sollen die Schüler nicht nur am Ende das Abitur in der Hand haben, sondern auch schon eine gute Vorstellung davon haben, was sie damit anfangen. Am Donnerstag hat die Schule deshalb eine Kooperation mit der Leibniz-Universität schriftlich fixiert.

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IGS-Leiterin Elke Helma Rothämel und Martin Scholz (rechts), Leiter der Studienberatung an der Leibniz-Universität, unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Im Hintergrund IGS-Lehrer Jannes Müller, der für die Studien- und Berufswahl zuständig ist.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. "Wir wollen nach oben hin die Lust auf das stärken, was danach kommt", sagt Schulleiterin Elke Helma Rothämel. Ein Element dabei wird das Angebot für ein 14-tägiges Hochschulpraktikum, das für einen Teil des neuen elften Jahrgangs am 28. November beginnt. "Die Schüler nehmen dort an regulären Lehrveranstaltungen teil und sitzen neben normalen Studierenden, mit denen sie über deren Erfahrungen reden können", beschreibt Martin Scholz das Konzept, von dem jeweils bis zu 50 Schüler profitieren können. Er leitet an der Universität die zentrale Studienberatung.

Mit einer allgemeinen Einführung zu Beginn des Praktikums soll den Schülern die Ehrfurcht vor der großen Institution Hochschule genommen werden. "Gerade auch für Familien, die von Haus aus nichts mit Universitäten zu tun haben, ist das eine interessante Sache", betont Jannes Müller, der an der IGS für die Berufs- und Studienorientierung zuständig ist.

Für die Gesamtschule ist das Hochschulpraktikum aber nur ein Baustein eines umfassenderen Programms für die Oberstufe. "Wir wollen auch Kontakt zu Unternehmen aufbauen", berichtet Müller, dazu kommen unter anderem Bewerbungsübungen und später die Einbindung von Absolventen, die über ihre Erfahrung beim Ausbildungs- oder Studienstart berichten können.

"Es wäre schön, wenn wir so fließende Übergänge schaffen könnten", sagt Rothämel. Die IGS will ja auch mit ihren berufsorientierten Fächerprofilen in der Oberstufe einen großen Beitrag dazu leisten.

Von Sven Sokoll

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