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Expressbus bleibt teilweise erhalten

Wunstorf Expressbus bleibt teilweise erhalten

Die direkten Busverbindungen von Hagenburg zum Wunstorfer Bahnhof ohne den Schlenker über Steinhude und Großenheidorn bleiben auch nach dem 4. August weiter erhalten. Zu dem Zeitpunkt wird aus den Expressfahrten der Linie 715/716 allerdings der Abschnitt zwischen Rehburg und Stolzenau gestrichen.

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Die schnellen Busverbindungen von Hagenburg nach Wunstorf bleiben erhalten.

Quelle: Natalie Becker

Wunstorf/Hagenburg. Der Landkreis Nienburg hatte festgestellt, dass dieser Teil in seinem Bereich nur sehr wenig angenommen wurde, und wollte deshalb nicht mehr jährlich 50.000 Euro Zuschuss für das Regiobus-Angebot zahlen. Versuche, den Landkreis Schaumburg mit ins Boot zu holen, gelangen nicht: Er verwies auf die regulären Busverbindungen. Erhebungen über die Fahrgastzahlen bestätigten zwar die schwache Auslastung im Nienburger Abschnitt, zugleich aber auch die Tatsache, dass der weitere Verlauf der Strecke in Schaumburg und in die Region Hannover hinein im Vergleich dazu deutlich besser angenommen wird.
Das bestätigten auch Pendler aus Hagenburg, die mit der Expressverbindung rund 25 Minuten Fahrzeit sparen und das Angebot deshalb gern nutzen. „Am Ortsausgang von Hagenburg ist der Bus voll“, sagte Dagmar Abramowski, die zu ihnen zählt. Bei den Nutzern hatte der Rückzug des Landkreises Nienburgs im Frühjahr Befürchtungen ausgelöst, dass nun die gesamte Verbindung eingestellt wird.
Die weiteren Verhandlungen ergaben dann aber ein anderes Ergebnis, das nach dem Ende der Sommerferien umgesetzt wird: „Für den Strang Wunstorf – Rehburg ändert sich nichts“, bestätigte Tolga Otkun, Sprecher des Großraum-Verkehrs Hannover.
Morgens und nachmittags gibt es jeweils zwei dieser Expressverbindungen je Richtung, die 2012 als ein Pilotprojekt eingeführt worden sind, das vor zwei Jahren mit leichten Korrekturen noch einmal verlängert wurde. Gegenüber dem regulären Verlauf der Linien 715 und 716 entfallen einige Stopps, so dass die Fahrzeiten deutlich reduziert werden konnten. So näherten sich die Fahrzeiten denen des Autos an, wodurch mehr Pendler zum Umstieg bewegt werden sollten. Gelungen ist das aber somit nur zum Teil.

Von Sven Sokoll

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