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FDP: Parkstreifen muss bleiben

Wunstorf FDP: Parkstreifen muss bleiben

Der Parkstreifen an der Südstraße gegenüber den Geschäften müsse erhalten bleiben. Das hat der FDP-Ratspolitiker Kurt Rehkopf gesagt. Er reagierte damit auf eine Forderung von Bündnis 90/Die Grünen im Ortsrat. Dort hatte die Grünen-Fraktion vorgeschlagen, den Parkstreifen zugunsten eines breiten Ausbaus eines Fuß- und Radweges wegzunehmen.

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Busse schaffen die Kurve kaum und müssen auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Der Verzicht auf einen Parkplatz könnte Abhilfe schaffen.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Anlass für eine Diskussion darüber war eine Verwaltungsdrucksache, die darauf abzielt, den vorhandenen Weg zu sanieren. Eine Ratsentscheidung ist noch nicht gefallen, der Tagesordnungspunkt wurde gestrichen, weil es in der rot-grünen Mehrheitsgruppe des Rates noch Beratungsbedarf gibt.

Der FPD-Politiker Rehkopf hat sich nach intensiven Gesprächen mit den Geschäftsinhabern vor Ort entschieden, für den Erhalt der Parkplätze einzutreten. So soll die Ausbesserung der Fahrradwege auf keinen Fall zulasten der Parkplätze erfolgen, sagt er.

„Viele Läden sind von den Parkplätzen abhängig. Egal ob es der Abstecher zum Postshop, das Abholen der reparierten Schuhe oder auch der Pizza-Wagen des Bringdienstes sei - für alle diese Geschäfte sind die Parkplätze vor Ort unerlässlich. Wenn wir nicht wollen, dass die Südstraße völlig ausstirbt, müssen wir die Parkplätze unbedingt erhalten“, sagte Rehkopf.

„Es gibt keine Notwendigkeit, diese zugunsten eines breiteren Fahrrad- und Fußweges aufzugeben“, meint auch der stellvertretende Vorsitzende der Wunstorfer FDP, Thorben Rump. Der vorhandene Weg sei breit genug und für die künftigen Bewohner des Seniorenheimes sei der Weg durch den Klinik-Park vermutlich die angenehmere Alternative, als direkt an der Straße entlang zu gehen.

Die Vorsitzende der rot-grünen Gruppe im Rat, Kirsten Riedel, sagte, dass die Idee der Grünen erst dann Thema sein könne, wenn es die Nordumgehung gibt. Derzeit gehe es darum, den vorhandenen Weg sicher zu gestalten. Dafür habe die Verwaltung einen guten Vorschlag gemacht. Einig sind viele aber darüber, dass am Ende des Parkstreifens an der Einmündung Hindenburgstraße ein Parkplatz aufgegeben werden müsse. Damit kann den Regiobussen ein besseres Abbiegen von der Hindenburg- in die Südstraße ermöglicht werden.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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