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Feuerwehr bewältigte 2015 fast 220 Einsätze

Wunstorf Feuerwehr bewältigte 2015 fast 220 Einsätze

216 Hilfs- und Löscheinsätze (2014 waren es 148), Teilnahme an anderen Veranstaltungen und Umstellungen in der Feuerwache an der Barnestraße - Wunstorfs Ortsbrandmeister Oliver Keuck blickte in der Jahresversammlung am Freitagabend auf ein ereignisreiches 2015 zurück.

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Ausgezeichnet: Ortsbrandmeister Oliver Keuck (rechts) mit den neuen Ehrenmitgliedern Albrecht Meyer (links) und Friedrich Wilhelm Böning.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Neben zahlreichen Beförderungen und Ehrungen gab es zwei herauszuhebende Auszeichnungen: Der Mitte der Jahres verabschiedete Stadtbrandmeister Albrecht Meyer und der Gruppensprecher der Altersgruppe, Friedrich Wilhelm Böning, wurden zu Ehrenmitgliedern der Ortsfeuerwehr ernannt.

Meyers Engagement wirkt nach: Vorfreude herrscht bei den Verantwortlichen der Feuerwehr darauf, dass vermutlich im April das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug in Empfang genommen werden kann. Der ehemalige Stadtbrandmeister hatte noch die Ausschreibung für den Kauf organisiert. Derartige Fahrzeuge gelten als vielfältig nutzbar. Auf diese Anschaffung ging auch Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt ein, der sagte, dass die Stadt für die Feuerwehr „verlässlich“ bleibe. Das neue Fahrzeug schlägt mit etwa 440 000 Euro zu Buche. Ärgerlich findet es Eberhardt, dass zunehmend gegen Gebührenbescheide, die die Feuerwehr nach Einsätzen stellt, geklagt werde.

Lob für die Ortsfeuerwehr gab es von Wunstorfs Polizeichef Dirk Hallmann. In Wunstorf passe zwischen Polizei und Feuerwehr „kein Blatt“, sagte der Kommissariatsleiter, der erstmals Gast der Dienstversammlung war. Gleichfalls eine Premiere erlebte der neue Stadtbrandmeister Volker Kentrat. Er lobte unter anderem, dass die Brand- und Einsatzberichte der Ortsfeuerwehr äußerst zügig vorgelegt werden. Das sei wichtig, denn erst danach könnten Gebührenbescheide ausgestellt werden.

Ortsbrandmeister Keuck erinnerte an die Umstellung in der Feuerwache, die seit Anfang Februar nicht mehr rund um die Uhr besetzt ist. Nach der regulären Arbeitszeit sitzt dort kein Gerätewart mehr am Funktisch, gibt Material aus oder öffnet die Tore. Letzteres geht dank einer großzügigen Spende nun per Funk.

Die Feuerwehr ehrte zudem für 25 Jahre Mitgliedschaft Beate Neumann und Jens Tom Suden, für 40 Jahre Günther Krejci. Adolf Bokelmann ist seit 60 Jahren dabei.

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