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Feuerwehrnachwuchs durchläuft Stationen

Wunstorf Feuerwehrnachwuchs durchläuft Stationen

Straße sperren, Feuer löschen, Knoten binden und Abseilen: Am Sonnabend starteten 38 Feuerwehrnachwuchskräfte mit dem praktischen Teil der Truppmannausbildung auf dem Gelände der Feuerwache Steinhude. Aufgeteilt in Kleingruppen mussten die 16- bis 34-Jährigen verschiedene Stationen meistern.

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Mit Warnhinweis und Lampe ausgerüstet, heißt es für den Feuerwehrnachwuchs auf dem Schulhof der Grundschule Steinhude eine Straßensperre einzurichten.

Quelle: Rita Nandy

Steinhude. Angeleitet wurden die Feuerwehrmannanwärter aus acht Ortswehren und der Betriebsfeuerwehr von Kali und Salz dabei von 14 Ausbildern. "Es macht Spaß", sind sich Dario Brunner und Tobias Rietig von der Wunstorfer Feuerwehr einig. Gekonnt legt Rietig seinem Partner einen Rettungsbund um. Den Knoten haben die beiden bereits bei der Jugendfeuerwehr geübt. Er diene zur Selbstrettung oder werde zur Sicherheit verwendet, wenn Personen beispielsweise über eine Leiter gerettet werden müssten, erklärt Stadtausbildungsleiter Stefan Wassmann.

Wie die 8,40 Meter lange Leiter korrekt an die Hauswand angestellt wird, zeigten die beiden Ausbilder Georg Nathaniel und Swen Rietig. Der Anstellwinkel muss zwischen 65 und 75 Grad liegen. Für derjenigen, der die Leiter sichert, ist ein sicherer Stand wichtig. Außerdem müssen die Arme durchgedrückt und ausgestreckt sein. Nach dem Kommando "Leiter gesichert", darf hinaufgeklettert werden.

Von einem Seil gesichert, geht es im Inneren der Wache hinunter. "Als ungewohnt" und "gerade noch zu ertragen" beschreibt Quereinsteiger Christian Bruns das Abseilen. Er ist im vergangenen Jahr in die Steinhuder Feuerwehr eingetreten. "Ich wollte mich einfach ehrenamtlich engagieren", nennt der 34-Jährige den Beweggrund. Früher sei er bereits bei den Johannitern gewesen.

Immerhin zehn Seiteneinsteiger machen beim Einstiegslehrgang mit. Dazu gehörten auch zwei Frauen, sagt Wassmann, der seit 2007 den Posten des Stadtausbildungsleiters inne hat. Weitere zwei weibliche, angehende Feuerwehrfrauen kommen aus der Jugendabteilung. Dieser Jahrgang sei mit knapp 40 Teilnehmern ein starker. In den Jahren zuvor waren es 24 beziehungsweise 15. Nachwuchssorgen quälen den Ausbildungsleiter nicht. Für das nächste Jahr erwarte der 43-Jährige viele Jugendliche aus Blumenau. Und auch nach 17 Jahren als Ausbilder steht für ihn fest. "Es macht immer noch Spaß."

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Bei der Truppmannausbildung müssen die Feuerwehranwärter verschiedene Stationen auf dem Gelände der Feuerwache Steinhude meistern.

Quelle: Rita Nandy

Von Rita Nandy

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