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Flohmarkt für Flüchtlingshilfe ist ein Erfolg

Wunstorf Flohmarkt für Flüchtlingshilfe ist ein Erfolg

Das Angebot und die Nachfrage war reichlich. Schüler des Hölty-Gymnasiums verkauften am Sonnabend in der Pausenhalle gespendete Bücher, Spiele und Kleidung zugunsten des Arbeitskreises Asyl.

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Flohmarkt für den guten Zweck: Schülerin Lana Wölfel (17) verkauft Kleidung.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Damit hatte Lea Aversa von der Schülervertretung nicht gerechnet. Bereits nach zwei Stunden seien die Hälfte der Spiele und zahlreiche Bücher verkauft. Auch den Kuchen der Cafeteria hätten sich die zahlreichen Besucher schmecken lassen. Etwa 25 Helfer waren im Einsatz.

Die Auswahl an Waren war groß. Dabei sah es anfangs nach dem Aufruf im Dezember gar nicht so aus. Doch schließlich hätten rund 40 Spender nicht mehr benötigte Dinge abgegeben. „Wenn gespendet wurde, dann reichlich“, sagt die 17-Jährige. Kisten und Kartons stapelten sich im Lagerraum.

Für ihre Enkelkinder suchte auch Gerlinde Freyberg vom Arbeitskreis Asyl etwa Passendes aus dem Spieleangebot heraus. Außerdem sei sie ständig auf der Suche nach Material, das sie im Deutschunterricht einsetzen könne. „Mit Kindern zu spielen hilft auch, um die Sprache zu lernen.“

Die deutsche Sprache beherrscht Ahmad Ramesh Bakhshi bisher noch nicht. Seit einem Monat lebt der Afghane mit Frau, Bruder und Cousin im Flüchtlingsheim am Luther Weg. Er interessiert sich für warme Winterkleidung und hat schon ein paar Schuhe gekauft. Vor allem Kinderkleidung wechselte den Besitzer am Stand von Lana Wölfel. Der Erlös geht komplett an den Arbeitskreis Asyl. „Gemeinsam mit den jungen Leuten werden wir überlegen, wofür wir das Geld ausgeben“, sagt Arbeitskreismitglied Freyberg. Nilas Föltz und seine Mitstreiter von der Schülervertretung haben da bereits einige Ideen. Denkbar sei, den Flüchtlingskindern das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ zu ermöglichen. Auch ein Fußballturnier sei geplant. Ab Februar wollem Hölty-Schüler die neuen Kinder aus dem Flüchtlingsheim betreuen, mit ihnen gemeinsam das Kinder- und Jugendzentrum „Der-Bauhof besuchen.

Von Rita Nandy

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