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Flüchtlinge fahren busweise zur Registrierung

Wunstorf Flüchtlinge fahren busweise zur Registrierung

300 Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten nach Wunstorf gekommen sind, hatten bisher noch keine Gelegenheit, ihren Asylantrag zu stellen. Das soll in einer großen Aktion am 23. und 24. August nachgeholt werden. Die Landesaufnahmebehörde lässt dazu alle nach Bad Fallingsbostel kommen.

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Auch aus dem Wohnheim Luther Weg fahren Flüchtlinge per Bus nach Bad Fallingbostel.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Nach Angaben der Stadtverwaltung fahren am 23. August zunächst 50 Flüchtlinge aus dem Wohnheim Luther Weg und am folgenden Tag 250 Flüchtlinge, die dezentral wohnen, jeweils mit Bussen. "Dieser Verfahren ist offenbar der Masse geschuldet", sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, der es grundsätzlich für sinnvoller gehalten hätte, wenn die Behörde nach Wunstorf käme. "Wir sind dabei aber außen vor." Für Mitarbeiter der Region hatte die Stadt im Rathaus eigens ein Büro zur Verfügung gestellt, damit es kurze Wege zwischen ihnen und den Flüchtlingen gibt.

Auch aus anderen Städten gibt es derzeit solche Sammelfahrten. Während der Flüchtlingswelle hatte Priorität gehabt, zunächst ausreichend Unterkünfte zu finden. Die Anträge folgen mit Verzögerung. Wenn schon die erste Registrierung bei der Behörde so lange dauert, ist wohl anzunehmen, dass auch das weitere Verfahren seine Zeit in Anspruch nehmen wird.

Dennoch gibt es nach Eberhardts Angaben auch schon Neu-Wunstorfer, deren Verfahren abgeschlossen sind. Sie dürfen dann eine Arbeit aufnehmen, so dass der Stadt dann die Aufgabe zufällt, sie dabei zu unterstützen.

Von Sven Sokoll

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