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Freibad öffnet frühestens Ende Juni

Wunstorf Freibad öffnet frühestens Ende Juni

Die Bäderbetriebe haben die Suche nach einer undichten Stelle im Freibad ausgeweitet. Der Aufsichtsrat hat in der vergangenen Woche beschlossen, für bis zu 100.000 Euro die Rohre östlich des Beckens komplett freizulegen. Das heißt aber, dass die Öffnung erst für den 25./26. Juni angepeilt wird.

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Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und der leitende Schwimmmeister Jörg Hanke sehen sich die Arbeiten im Freibad Bokeloh an.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Das wäre auch deshalb wichtig, weil dann die Ferien beginnen und das Hallenbad im Juli in eine einmonatige Reparaturpause geht. "Die ist auch schwer zu verschieben", sagte der leitende Schwimmmeister Jörg Hanke.

Weil das System komplex ist, müssen die Arbeiter viel Handarbeit einsetzen, um die Rohre freizulegen.  Alles, was nicht mehr gut aussieht, wird jetzt erneuert, und auch ein weiterer Drucktest wird noch erfolgen. Nachdem zwei kleine Lecks schon im ersten Abschnitt in der Nähe des Sprungturms repariert worden sind, wird nun noch ein drittes vermutet. Der Einsatz von Kameras in den verwinkelten Rohren sei für die Suche nicht möglich gewesen, sagte Hanke.

"Wir sind ja froh, dass wir überhaupt eine Firma gefunden haben. Und wir machen alles, damit es so schnell wie möglich geht", sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Ein Problem ist aber weiterhin, dass das Leeren und Befüllen des Beckens immer nur in sehr langsamem Tempo geht.

Eberhardt weist auch Vorwürfe zurück, die Rohre am Bad hätten früher erneuert werden müssen - dazu seien sie schlicht zu schwer zu erreichen. Aber: Das Bad ist 44 Jahre alt, so dass es trotz regelmäßiger Investitionen auch schon zu mehreren Schäden gekommen ist. "Es gibt keinerlei Idee, dieses Freibad zu schließen und am Hallenbad dafür ein neues zu bauen. Nein, wie wollen dieses Bad so lange wie möglich erhalten. Aber wir können die Situation auch nicht schönreden", betonte der Bürgermeister.

Deshalb hat der Aufsichtsrat auch beschlossen, ein Gutachten einzuholen, mit welchem Aufwand das Bad saniert werden könnte - das dürften Millionensummen werden. "Dann muss die Politik entscheiden, wie sie weiter vorgehen will." Auf jeden Fall zeigt sich auch am Nichtschwimmerbecken Handlungsbedarf: Weil die  Gründung nicht ausreicht, ist es in Bewegung geraten. "Die Folie steht unter Spannung und könnte irgendwann reißen", befürchtet Hanke.

Von Sven Sokoll

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