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Freibad Bokeloh bleibt zu

Wunstorf Freibad Bokeloh bleibt zu

Anfang Mai – kurz vor der Eröffnung – wurde ein Leck im Freibad Bokeloh festgestellt. Bis jetzt konnte die Schadensstelle nicht gefunden werden. Das Bad bleibt in diesem Jahr geschlosssen

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Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und der leitende Schwimmmeister Jörg Hanke sehen sich die Arbeiten im Freibad Bokeloh an.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh. Das Freibad Bokeloh wird in diesem Sommer nicht mehr geöffnet. Das hat Andreas Saars, Geschäftsführer der Bäderbetriebe Wunstorf, gestern mitgeteilt. Ursache ist ein Schaden, der einen regulären Badebetrieb nicht zulässt. Nach dem Füllen des Beckens wurde am 4. Mai festgestellt, dass in einen Kontrollschacht neben dem Sprungbecken Beckenwasser einsickert.

Obwohl bereits an vier Stellen die in diesem Bereich verlegten Rohre instandgesetzt wurden, dringt bis heute Wasser in den Schacht. Die Rohre scheiden damit nach Angaben der Bäderbetriebe als Ursache aus. Vermutet wird, dass das Beckenwasser über die im Beton des Beckenbodens eingelassenen Ablaufrohre austritt.

Konsequenz: Nach Ansicht der Bäderbetriebe und der beteiligten Firmen ist es nicht möglich, die Schadensstelle ohne Zerstörungen zu lokalisieren. "Wir sprechen jetzt nicht mehr von einer Reparatur, sondern von einer Sanierung des Beckens", sagt Saars. Die Bäderbetriebe wollen sich von Fachfirmen beraten lassen.

Ein konkreter Zeitplan mit einer zeitlichen Perspektive sei abhängig von der Art der technischen Probleme. Eine Expertise soll Klarheit über die Situation bringen. Wenn der Schaden und die Kosten für die Sanierung feststehen, soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Davon hängt auch die Zukunft des rund 44 Jahre alten Bades ab.

Bei einem Treffen im Freibad am Mittwochabend haben Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Bäderbetriebe, Schwimmmeister und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt Vertretern der Ortsräte und der Initiative für das Freibad in Bokeloh das Problem dargestellt. Eine örtliche Installationsfirma sowie das Kaliwerk Sigmundshall haben ihre Hilfe angeboten, das Leck im Ablauf zu finden.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhard will das Gespräch mit Vertretern des Wasserversorgers Purena suchen. Dort gibt es eine Abteilung für Schwimmbad-Instandsetzung. Eberhardt sicherte den Multiplikatoren größtmögliche Transparenz im weiteren Verfahren zu.

"Wir bedauern die Schließung außerordentlich", sagt Andreas Saars. Da auch das Hallenbad wegen einer technischen Revision im Juli geschlossen ist, besteht bis August nur im Naturbad Luthe die Möglichkeit zum Schwimmen. Auch die Vereine wie der Wassersportverein Wunstorf, TuS Wunstorf und DLRG sind betroffen und können nicht trainieren.

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