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Bundesgeld für Sigwardskirche im Jahr 2017?

Wunstorf Bundesgeld für Sigwardskirche im Jahr 2017?

Die Bemühungen laufen, im nächsten Jahr Bundeszuschüsse für umfangreiche Sanierungsarbeiten in Inneren der Sigwardskirche zu erhalten. In Kürze wird eine Restauratorin beauftragt, die relativ bald ein Konzept erstellen soll, um vor allem die wertvollen Malereien der Kirche zu erhalten.

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Die Fresken in der Sigwardskirche in Idensen werden demnächst gereinigt.

Quelle: Sven Sokoll

Idensen. Ein Besuch des Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) hatte im Mai die Perspektive auf Geld aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes eröffnet. Noch in diesem Jahr in die Liste zu kommen, wie es der Haushälter für möglich hielt, war wegen der notwendigen Vorarbeiten innerhalb von drei Wochen aber nicht mehr zu schaffen. Nun streben Kirchengemeinde und Freundeskreis an, bis Ende Oktober einen Antrag für das nächste Jahr einreichen zu können. "Es wäre schade, wenn wir die Chance nicht nutzen würden", sagte der Freundeskreis-Vorsitzende Rolf Herrmann.

Dazu müssen aber die Eigentümer, die Landeskirche und die Denkmalpflege des Landes relativ kurzfristig zu einer gemeinsamen Strategie kommen. Um keine Zeit zu verlieren, hat der Freundeskreis zumindest beschlossen, die Kosten der Voruntersuchung von rund 15.000 Euro zu zwei Dritteln zu übernehmen.

Zu den notwendigen Sanierungsschritten gehört auf jeden Fall eine Reinigung der Malereien, zum Teil muss der Putz unter ihnen verfestigt werden. Außerdem sollen sie mit ihrem Zustand flächendeckend erfasst werden. Ein Gutachter des Landesamtes für Denkpflege hatte zudem empfohlen, den Putz im Sockelbereich ganz zu erneuern, weil sich dort schädliche Salze stark angesammelt haben.

Die ersten Schätzungen für die angedachten Schritten lagen bei einer knappen Million Euro. Der Bund würde sich in dem Programm mit der Hälfte daran beteiligen. "Wir müssen dann aber auch noch sehen, der den Rest übernimmt", sagte Jörg Mecke, der gleichermaßen dem Kirchen- wie dem Freundeskreis-Vorstand angehört. Kahrs hatte als weitere mögliche Finanziers das Land und die Landeskirche ins Gespräch gebracht.

Von Sven Sokoll

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