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Fröbelschule muss noch nicht schließen

Wunstorf Fröbelschule muss noch nicht schließen

Vielerorts haben die ersten Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen geschlossen - ein sichtbares Zeichen der Inklusion, die in der Bildung vorangetrieben wird. In der Fröbelschule in der Barne herrscht aber noch weitgehend regulärer Betrieb.

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In der Fröbelschule werden noch 66 Schüler unterrichtet.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. „Wir haben noch durchgehend die Jahrgänge vier bis zehn“, sagt die kommissarische Schulleiterin Linda Töllner. Zu Beginn dieses Schuljahres sind die Viertklässler, die auch in Regelschulen hätten wechseln können, überwiegend an der Schule geblieben - damit werden noch 66 Schüler unterrichtet. Neue Erstklässler hatten die Förderschulen schon seit 2013 nicht mehr aufgenommen.

Die Frage der Schulschließung stellt sich deshalb im Moment noch nicht. „Wir sind mit dem Schulträger einig, dass wir es geregelt zu Ende bringen wollen“, sagt Töllner. Auch Stadtsprecher Hendrik Flohr bestätigt, dass die Schule prinzipiell aufsteigend auslaufen soll. Die relativ kleinen Räume im Gebäude könnten danach sicher gut für einen Ganztagsschulbetrieb der anderen Schulen im Barne-Schulzentrum genutzt werden. Noch ungeklärt ist, ob an dem Standort zumindest ein Förderzentrum verbleibt, das den Einsatz der Förderschullehrer in den anderen Schulen koordiniert.

Für die 23 Lehrer der Fröbelschule bedeutet die Inklusion schon jetzt, dass sie viel zwischen unterschiedlichen Standorten pendeln müssen. „Das ist eine große Herausforderung“, sagt Töllner. Einige sind bereits komplett an andere Schulen abgeordnet.

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