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Gaskraft rechnet sich nicht

Wunstorf Gaskraft rechnet sich nicht

Die Stadtwerke haben ein Problem mit einer Investition, die sich derzeit nicht rechnet. Und Geschäftsführer Henning Radant nutzte einen Besuch des Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt (CDU), um für bessere Rahmenbedingungen dafür zu werben.

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Hendrik Hoppenstedt (Mitte) und Manfred Gröne (rechts) besuchen Henning Radant.Sokoll

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Vor vier Jahren hatte der Versorger sich gemeinsam mit vielen anderen Stadtwerken am Bau eines Gaskraftwerks in Bremen beteiligt. Diese Energiequelle ist für die Zukunft wichtig, weil sie relativ klimafreundlich Zeiten ausgleichen kann, in denen wenig Strom aus Sonnen- und Windkraft produziert wird. Sie wird aber nicht so gefördert wie diese und bringt am Markt mit seinen niedrigen Erzeugerpreisen keinen Gewinn ein.

Politische Diskussionen darüber laufen schon, weil die Stadtwerke mit dem Problem nicht allein stehen. „Man muss es so gestalten, dass es für Sie einträglich ist“, bestätigte Hoppenstedt. Radant kann sich eine Förderung vorstellen, aus Steuermitteln, nicht als weitere Belastung auf den Strompreis. Doch Hoppenstedt sieht solche Staatsfinanzierung skeptisch. Ein weiterer Baustein, aber mehr wohl nicht, könnte eine Abgabe für besonders klimaschädliche Kraftwerke sein.

Hoppenstedt machte noch einen Abstecher zum Barnemarkt, der derzeit mit Problemen kämpft. Apotheker Rüdiger Heß-Eichenberg von der Interessengemeinschaft Barne warb dafür, den Standort zu stärken: „Wunstorf ist mehr als nur die Fußgängerzone.“ Der stellvertretende CDU-Stadtverbandschef Manfred Gröne kündigte an, dass seine Partei eine Architektenwettbewerb für den Barneplatz anstrebt. Geld dafür steht im Haushalt.

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