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Juroren sind mit Zuchtergebnissen zufrieden

Wunstorf Juroren sind mit Zuchtergebnissen zufrieden

Auf viel Interesse ist am Wochenende die Ausstellung des Wunstorfer Geflügelzuchtvereins auf dem Kolenfelder Mönchehof gestoßen. Mit 329 Tieren waren sogar mehr als bei der Kreisverbandsschau im vergangenen Jahr für die Zuschauer zu sehen - und für die Juroren zu bewerten.

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Ausstellung des Geflügelzuchtvereins Wunstorf auf dem Mönchehof in Kolenfeld.

Quelle: Sven Sokoll

Kolenfeld. Am Freitag mussten die Vögel angeliefert werden, am Sonnabend nahmen die vier Preisrichter sie genau unter die Lupe, ob sie in Form und Farbe den Vorstellungen entsprechen. 12 Mal vergaben sie am Ende die Höchstnote "Vorzüglich". "Das ist ein sehr gutes Ergebnis", sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende und Ausstellungsleiter Olaf Metzner.

Vereinsmeister in der Kategorie Hühner wurde der Vorsitzende Fritz-Helmut Mues mit seinen Zwerg-Welsumern. Martin Hasse brachten die Deutschen Modeneser den gleichen Erfolg bei den Tauben. Mit den 35 Ausstellern hatten sich fast alle aktiven Züchter des Vereins auch an der Schau beteiligt. Große Zuwächse bei seiner Mitgliederzahl verzeichnet der Verein zwar nicht, doch zumindest kann er die Größe bisher halten.

Einen Beitrag dazu leistet eine eigene Jugendgruppe. In ihr wurde unter den drei Nachwuchszüchtern der Stadtehrenpreis vergeben, den sich Kristin Reichert sicherte. Auch sie zeigte Besuchern und Richtern Deutsche Modeneser.

Der Umgang mit Tieren ist für den Verein ein Argument, wie sie Menschen für ihr Hobby gewinnen können. Allerdings gehört viel Ausdauer dazu, denn die Tiere brauchen ständige Kümmerer - und das führt oft wieder zum Ausstieg. "Bei uns läuft es, weil drei Generationen in der Familie züchten - und einer von uns ist dann eben immer da", berichtet Metzner.

Die meisten der Züchter halten ihre Tiere daheim, wobei die Zahl sehr stark schwankt. Eine Trend ist allerdings, dass mehr Tierfreunde das Geflügel nicht mehr selbst züchten, sondern es nur halten wollen. "Zum Teil nutzen sie es auch für das Frühstücksei."

Glücklich ist Metzner, dass die Züchter derzeit nicht mehr wegen grassierender Krankheiten ihre Ausstellungstätigkeit einschränken müssen. "Aber die Angst ist natürlich schon da, dass es irgendwann wieder auf uns zu kommt."

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Von Sven Sokoll

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