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Gehölze werden entfernt

Luthe Gehölze werden entfernt

Die Region hat mit den Vorarbeiten für die Abdeckung der Asbesthalde begonnen. Die Baustelle ist eingerichtet. „Auch die Rodungsarbeiten haben begonnen“, sagte Regionssprecher Klaus Abelmann.

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Arbeiter entfernen mit viel Handarbeit Gehölze von der Asbesthalde an der Adolf-Oesterheld-Straße.

Quelle: Sven Sokoll

Luthe. Die eigentliche Abdeckung soll im April beginnen, doch aus Naturschutzgründen müssen Bäume und Büsche auf dem Berg schon jetzt weichen.

Auf den Hängen müssen die Arbeiter jetzt vorsichtig mit Kettensägen die Gehölze einzeln entfernen. Auf den ebeneren Flächen oben können vielleicht auch größere Gerätschaften eingesetzt werden, wenn der Untergrund dort ausreichend fest ist.

Der Wunstorfer Unternehmer Georg Fuisz hat unterdessen seinen Vorschlag wieder in Erinnerung gerufen, den Asbest unterirdisch in der Nähe der bisherigen Grube einzulagern. Für den Geschäftsführer der Firma Economical Airport Architecture kann die beginnende Abdeckung der Halde nur eine Zwischenlösung sein.

Mit einer Grube unter dem Grundwasser in bis zu 100 Metern Tiefe wäre es wegen der vorhanden Mergelvorkommen nach seiner Ansicht möglich, zu einer dauerhaften Abdichtung zu kommen: „Das wäre eine echte Entsorgung“, sagt Fuisz. Der Transport dahin könnte mit Wasser versetzt über ein geschlossenes System erfolgen und hätte damit weniger Gefahren als die einst geplante Verlagerung auf eine Deponie. Die Kosten schätzt er vergleichbar mit dem jetzigen Projekt ein, doch eine EU-Förderung wäre nach seiner Ansicht denkbar, und das Haldengelände könnte künftig als attraktives Gewerbegebiet genutzt werden.

Fuisz hatte sein Konzept 2009 dem Rat der Stadt vorgestellt, bedauert aber, dass die Entscheider in der Region sich nicht weiter damit beschäftigt haben: „Mein Verfahren ist nicht richtig geprüft worden“, sagt er. Bisher hat aber auch noch niemand gesagt, dass es nicht funktioniert.

Die Region habe seinerzeit aber darauf verwiesen, dass wegen des notwendigen Planfeststellungsbeschlusses zu viel Zeit ins Land gehen würde. „Das hätten wir jetzt schon alles hinter uns haben können.“

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