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Gemeinde lässt drei Eichen fällen

Hagenburg Gemeinde lässt drei Eichen fällen

Drei große Eichen an der Mühlenstraße sollen gefällt werden. Die restlichen neun Bäume, die den Anliegern wegen des Laubfalls mittlerweile stark zu schaffen machen, sollen ausgeästet und zurück geschnitten werden.

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Weniger Arbeit für die Anlieger – drei Eichen sollen gefällt werden.

Quelle: Wiborg

Wunstorf. Damit haben sich die Mitglieder des Energie- und Wegeausschusses der Gemeinde Hagenburg einer Experten-Empfehlung angeschlossen. Mit dem ersatzlosen Fällen von drei Bäumen sind sie sogar noch darüber hinausgegangen. Die Politiker haben sich eingehend mit den Vorschlägen für die gesunden Bäume auseinandergesetzt, so fasste Gemeindedirektor Jörn Wedemeier den ersten Teil des Gutachtens zusammen. Nicht zur Debatte stand, alle Eichen ersatzlos zu fällen. Allerdings einigte man sich darauf, dass auf Grundstücken, auf denen zwei Eichen wachsen, eine davon gefällt wird. Das ist dreimal der Fall. Sie sollen noch vor dem 1. März, dem Beginn der nächsten Vegetationsperiode, fallen. Die Variante, alle Bäume zu entfernen und sie durch kleinere Exemplare mit weniger Laub zu ersetzen, fand nur deshalb Erwähnung, um die finanziellen Vorteile einer Ausdünnung hervorzuheben. Die komplette Abholzung und Neubepflanzung würde mit 35.000 Euro zu Buche schlagen, die Kronen zu kürzen und Äste zu entfernen kostet hingegen voraussichtlich nur rund 8000 Euro. „Das ist zwar auch eine Menge Geld, aber wir müssen da ran“, sagte der Ausschussvorsitzende Friedhelm Vogt (SPD). Künftig sollen die Kronen in regelmäßigen Abständen ausgeschnitten werden. Im Namen der Anlieger bedankte sich Wolfgang Borchers, offenbar nicht ganz zufrieden, für „die Teillösung“. Vor sechs Jahren hatten sich die Anwohner erstmals an die Gemeinde gewandt.

Die Variante, die Bäume zu entfernen und sie durch kleinere mit weniger Laub zu ersetzen, fand auch nur deshalb kurze Erwähnung, weil eine solche Aktion mit 35.000 Euro zu Buche schlagen würde. Die Kronen zu kürzen und Äste zu entfernen kostet rund 8000 Euro. „Das ist zwar auch eine Menge Geld, aber wir müssen da ran“, formulierte der Ausschussvorsitzende Friedhelm Vogt (SPD). Künftig sollen die Kronen in regelmäßigen Abständen ausgeschnitten werden, was Peter Rakelbusch (CDU) besonders unterstrich.

Im Namen der Anlieger bedankte sich Wolfgang Borchers, offenbar nicht ganz zufrieden, für „die Teillösung“. Vor sechs Jahren hätten sich die Anwohner erstmals an die Gemeinde gewandt. Vogt verteidigte den nach langer Beratung in seinem Gremium gefundenen Kompromiss.

Von Jan Peter Wiborg

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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