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Flüchtlingsarbeit zieht Politiker nach Wunstorf

Wunstorf Flüchtlingsarbeit zieht Politiker nach Wunstorf

Über Flüchtlingsarbeit in Wunstorf informierten sich Politiker am Freitag. Der Besuch von Belit Onay war schon länger geplant. Nun hat der Grünen-Landtagsabgeordnete die Einladung seines Wunstorfer Parteifreunds Orhan Güner angenommen und das Internationale Café vom Arbeitskreis Asyl besucht.

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Orhan Güner (links) informiert den Landtagsabgeordneten der Grünen, Belit Onay, über das Internationale Café vom Arbeitskreis Asyl und Integration.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Onay hält es für wichtig, direkt mit den Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. "So können oftmals auf kurzem Weg Fragen beantwortet werden." Die Probleme reichen von alltäglichen Sorgen, wie einer kaputten Waschmaschine, bis hin zu existenziellen Nöten, wie die lange Bearbeitungszeit von Asylanträgen. "Eins der großen, emotionalen Themen ist aber der Familiennachzug", sagt Onay, der seit 2013 dem Niedersächsischen Landtag angehört.

"Die Ehrenamtlichen machen hier viel", begrüßt Ute Lamla, Regionskandidatin der Grünen, das regelmäßige Angebot. "Der Zulauf ist toll. Die Lage des Cafés in der Innenstadt klasse."

Gleiches gilt auch für die neue Anlaufstelle für Integration und Soziale Arbeit im Erdgeschoss des Rathauses. Bei etwa 50 bis 60 Besuchern an den Freitagen werde es schon mal eng im Büro, berichten die Mitarbeiterinnen Lisa Eisele und Hevron Baker. Davon konnte sich auch die Bundestagsabgeordnete Caren Marks bei ihrer zweistündigen Hospitation überzeugen. "Das mobile Team hatte heute extrem viel zu tun", sagte die SPD-Politikerin. Die Mitarbeiter der Region Hannover sind jeweils freitags in Wunstorf im Einsatz. Marks lobte vor allem auch die Wunstorfer Mitarbeiter, die mit "viel Wissen und Engagement" auf die Leute zugehen und das niederschwellige Angebot, das an der Südstraße geschaffen wurde. Die Stadt sei mit dem eigenen Büro Vorreiter in der Region, sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Ihm sei keine andere Kommune bekannt, die Vergleichbares anbietet.

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Von Rita Nandy

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