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Fahrplan für Ganztagsschulbetrieb steht

Wunstorf Fahrplan für Ganztagsschulbetrieb steht

Auf dem Weg zum Ganztagsschulbetrieb in den Grundschulen bleibt trotz des Gesamtkonzepts genug Raum für individuelle Lösungen an den einzelnen Standorten Das haben Mitglieder des Sozialausschusses in seiner Sitzung am Mittwoch betont. Der Fahrplan für die nächsten zehn Jahre wurde gebilligt.

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Die Stadtschule soll zügig zur Ganztagsschule werden.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Der Schul- und Sozialdezernent Carsten Piellusch hatte die Vorlage der Stadtverwaltung ergänzt, dass auch in Steinhude der Schulvorstand beschlossen hat, sich auf den Weg zur Ganztagsschule zu machen. Beschlüsse gibt es auch in der Stadtschule und in Klein Heidorn, zudem könnte auch noch Luthe in der erste Welle mit dabei sein. Die Albert-Schweitzer-Schule ist ein Sonderfall, weil dort ohnehin bis 2018 saniert werden muss.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Kirsten Riedel (SPD) bezeichnete das Konzept als einen wichtigen Einstieg, ohne dass für jede einzelne Schule festgelegt wird, wie genau der Ganztagsschulbetrieb organisiert sein wird. Denn möglich sind unterschiedliche Varianten, in welchem Umfang die Kinder das Nachmittagsangebot besuchen müssen.

Heinz-Gerhard Kück (CDU) findet es zudem richtig, dass die bestehenden Kooperationspartner in der Betreuung nach dem Unterricht in die neuen Konzepte eingebunden werden sollen - etwa die Träger der Horte und die Randstundenbetreuungen.

Riedel betonte, dass Partner auch weiter benötigt werden: "Die Ganztagsschulzeit bis 15 Uhr wird den meisten Eltern nicht ausreichen, und auch eine Ferienbetreuung muss gewährleistet werden." Auch wenn einige Grundschulen der Umwandlung noch skeptisch gegenüberstehen: "Die gesellschaftliche Entwicklung geht einfach in diese Richtung."

Das Jugendparlament hat sich allerdings bereits am Montag dagegen ausgesprochen, die Ganztagsschulen zu schaffen. Der Tenor dort war: Die Schüler sollen nur bis zum Mittag in den Schulen bleiben müssen.

Verhandlungen für Hölty-Catering laufen

Die Stadtverwaltung hat unterdessen einen weiteren Versuch gestartet, die Mittagsverpflegung am Hölty-Gymnasium sicher zu stellen. Dezernent Carsten Piellusch berichtete auf Nachfrage von Martin Pavel (CDU) von laufenden Verhandlungen mit dem Betreiber des Wunstorfer Festsaals als Caterer, nachdem ein Probeessen mit Vertretern der Schule erfolgreich verlaufen ist. 

Der Förderverein des Gymnasiums hatte im Herbst 2014 ein Essensangebot einstellen müssen, weil die Küche zu klein dafür war. Nachdem sich eine Containerlösung wegen der gestiegenen Kosten zerschlagen hatte, gab es Ende vergangenen Jahres aussichtsreiche Gespräche mit dem Caterer Alles Banane. Dieser musste dann aber kurz vor Weihnachten einen Rückzieher machen, weil er das Angebot wegen interner Schwierigkeiten nicht mehr aufrecht erhalten konnte. Eigentliche wollte er ab dem Halbjahreswechsel liefern. Doch dann musste die neuerliche Suche beginnen.

Von Sven Sokoll und Christiane Lange-Schönhoff

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