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Schule ist mit Ausweichquartier zufrieden

Wunstorf Schule ist mit Ausweichquartier zufrieden

Von innen sieht es eigentlich wie ganz normale Klassenräume aus: Die Grundschule Klein Heidorn hat in dieser Woche den Unterrichtsbetrieb in den Containern aufgenommen, die in den nächsten Monaten ihr Ausweichquartier sind. Die eigentliche Schule wird bald umgebaut.

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Schulleiterin Maud Rang (hinten links) und Kollegin Annette Viehmeister-Silke machen mit der zweiten Klasse jetzt auch Unterricht im Container.

Quelle: Sven Sokoll

Klein Heidorn. Vor allem für Ganztagsbetrieb und Inklusion wird die Schule fit gemacht, deshalb sind die vier Klassen am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche umgezogen, teilweise sogar mit einer Straßensperrung. Die Container stehen am Bolzplatz neben dem Freizeitheim, das anfangs auch Funktionen für den Ganztagsbetrieb übernehmen wird. Denn der beginnt schon mit Schuljahresbeginn.

"Der Umzug ist richtig toll gelaufen, auch viele Eltern haben mit angefasst", sagt Schulleiterin Maud Rang zufrieden. "Und es war auch toll, wie viele Kinder dabei über sich hinauswachsen. Sie finden sich durch das Mithelfen dann auch schneller in den Räumen zurecht."

Bewusst waren auch die letzten Tage des alten Schuljahres als Eingewöhnungsphase gewählt worden. "Außerdem müssen wir jetzt noch daran gehen, die Umwandlung der Horträume im Freizeitheim für die Ganztagsnutzung zu planen."

Nach den ersten Tagen in den neuen Unterrichtsräumen kann Rang jetzt sagen, dass alles funktioniert. "Einige Kleinigkeiten stellt man natürlich erst im laufenden Betrieb fest, aber das lässt sich lösen. Wir arbeiten da sehr gut mit der Stadt zusammen." Gespannt ist sie allerdings, wie warm es in den Containern im Winter ist.

Auf der Wunschliste steht auch noch, dass die Kinder leichter die Straße zwischen Stammhaus und Containern überqueren können.  Dabei sei es schon zu gefährlichen Situationen gekommen. Vorerst muss dort zunächst ein Kreide-Zebrastreifen seine Dienste leisten."Wir trainieren das Queren zwar, aber es bleiben schließlich Kinder", betont Rang.

Einige Nutzungen des Stammhauses bleiben auch in der Bauphase erhalten, etwa das Lehrerzimmer und der Schulhof. In einem Multifunktionsraum im Keller werden zeitweise Bücherei, Computer und Musikunterricht vereint. Kunst kann unterdessen dank vorhandener Waschbecken in den provisorischen Klassenräumen erteilt werden.

Die Bauarbeiten sollen bis zum ersten Quartal des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Dass die Stadt vor dem 1. Juli noch keine Aufträge an Baufirmen vergibt, um die Chance auf mögliche Fördergelder noch zu nutzen, kann die Schulleiterin nachvollziehen. "Wenn es tatsächlich Zuschüsse gibt, würde ja von den dem eingeplanten Geld auch für die anderen Schulen mehr übrig bleiben."

Auch die Container sollen noch von den nächsten Schulen genutzt werden, die auf den Ganztagsschulbetrieb umgestellt werden. Das hat die Stadt im Lauf von zehn Jahren mit allen ihren Grundschulen vor. Als besonders kleine Schule ist die Klein Heidorner dafür gewissermaßen auch ein Probelauf.

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