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Grundstein für Seniorenresidenz gelegt

Wunstorf Grundstein für Seniorenresidenz gelegt

Am Mittwoch ist der Grundstein für die neue Seniorenresidenz auf dem Gelände der ehemaligen Post gelegt worden. Es entstehen 84 Pflegeplätze. Der Bau kostet acht Millionen Euro und soll im Herbst 2015 fertig sein.

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Die Zeitung ist mit in der Rolle, die in den Grundstein für die Seniorenresidenz von Holger Johannesmann (von links), Jens Kalkmann, Rolf-Axel Eberhardt und Dieter Prothe eingemauert wird.

Quelle: Albert Tugendheim

Wunstorf. Sollte irgendwann einmal die Seniorenresidenz Wunstorf abgerissen werden, wird die Nachwelt erfahren, was zur Zeit des Baus wichtig war: Eine Leine-Zeitung ist am Mittwoch mit anderen Dingen in eine Kupferrolle gesteckt worden, die Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Architekt Jens Kalkmann dann in eine Grundmauer einließen. Aber zum Anfang der Institution sollte nicht schon von ihrem Ende die Rede sein.

Bei der offiziellen Grundsteinlegung auf dem Gelände der ehemaligen Post informierten Bauherr Holger Johannesmann und Betreiber Dieter Prothe über das, was auf etwa 3850 Quadratmetern entsteht. 84 Pflegeplätze in Einzelzimmern und zehn Plätze in sogenannten Tandemzimmern - dabei haben zwei Zimmer einen gemeinsamen Vorflur mit einem Bad - werden in dem Gebäude der Seniorenresidenz Platz finden. Bauherr ist die Seniorenpark Wunstorf GmbH, eine Tochter der in Winsen/Aller ansässigen Lindhorst Gruppe. Betrieben wird das Haus von den Mediko Pflege- und Gesundheitszentren. Geschäftsführer Dieter Prothe sagte, dass das Unternehmen von Anfang an in die Planung eingebunden gewesen sei. Mediko betreibt 19 solcher Einrichtungen, davon zehn in Niedersachsen.

Ein hotelähnliches Ambiente werde die Seniorenresidenz haben, versprach Holger Johannesmann, Technischer Leiter bei der Lindhorst Gruppe und Projektleiter in Wunstorf. Das bedeute aber nicht, dass Pflegeplätze nicht unabhängig vom Einkommen und der Vermögenssituation der Senioren zu haben sind. „Jeder kann einziehen“, sagte Mediko-Geschäftsführer Dieter Prothe. Das Unternehmen gehört ebenfalls zur Lindhorst Gruppe. Wichtig sei den Betreibern auch die Küche, eine Vollküche bereite das Essen zu.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt veranlasste das zu der Anregung, auch über die Essensversorgung des unweit liegenden Hölty-Gymnasiums nachzudenken. Der Bürgermeister fand, dass der zentrale Standort mit dem Bau der Seniorenresidenz städtebaulich aufgewertet werde. Johannesmann berichtete von reichlich Arbeit vor Baubeginn. Das alte Postgebäude barg in seinem Keller Luftschutzräume mit meterdicken Wänden. Ein Teil des L-förmig geplanten Gebäudes erhalte einen neuen Keller. Insgesamt investiert die Lindhorst Gruppe etwa acht Millionen Euro in das Projekt. Ein Abriss steht in unbestimmter Zeit noch bevor: Der Turm mit den Antennenanlagen kommt weg. Die Post tut sich aber schwer mit der Suche nach einem oder mehreren neuen Standorten.

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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