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Zeitrolle wird am Barneplatz versenkt

Wunstorf Zeitrolle wird am Barneplatz versenkt

Der Wunstorfer Bauverein errichtet am Barneplatz ein dreigeschossiges Haus mit Zwei-Zimmer-Wohnungen und betreuter Wohngruppe im Erdgeschoss. Im oberen Staffelgeschoss wird die Diakonische Altenhilfe ihre Büroräume beziehen. Am Mittwochnachmittag war Grundsteinlegung.

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Elisabeth Thake (von links), Kathrin Zarbock und Michael Nahrstedt vom Wunstorfer Bauverein zeigen gemeinsam mit Maurer Marcus Kamloh von der Firma Thiemt die Zeitkapsel bevor sie eingemauert wird.

Quelle: Rita Nandy

Wunstorf. Als deutliche Aufwertung des Platzes bezeichnete Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt das Neubauprojekt in der kleinen Feierstunde.  "Es tut sich was in der Barne", freut er sich und nennt das Vorzeigequartier die "gute Kinderstube der Stadt". Nach Fertigstellung des Gebäudes stehe die Umgestaltung des Barneplatzes an, für die 315 000 Euro zur Verfügung stünden.

Die ersten Umrisse des Erdgeschosses sind bereits deutlich erkennbar. Läuft alles nach Plan solle im November Richtfest sein und im Herbst 2017 die ersten Mieter einziehen können, sagt Michael Nahrstedt vom Vorstand des Bauvereins. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich. Für die Planung und Bauleitung sind die Architekten Lars Stürmer und Alexander Schon von der Immobilien- und Servicegesellschaft Himmelsthür aus Hildesheim zuständig.

Das Gebäude mit einer Wohn- und Nutzfläche von rund 2100 Quadratmetern bietet Platz für 14 Zwei-Zimmer-Wohnungen. Für die ambulante Wohngruppe sind zwölf Plätze vorgesehen. Die Betreuung und Vermietung übernimmt die Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser. "Das Interesse ist groß", sagt die Geschäftsführerin Dagmar Brusermann. Das innovative Wohnprojekt sei als Vorzeigeobjekt auch einmalig im Regionalverband der Diakonie. Jeder Mieter erhalte ein eigenes Zimmer mit Bad, das er nach seien Vorstellungen einrichten könnte. Für alle stünden beispielsweise eine gemeinsame Küche, Bibliothek und Computer zur Verfügung. Auch für die Zwei-Zimmer-Wohnungen gebe es schon Interessenten, erzählt Erika Thake vom Vorstand des Bauvereins.

Von Rita Nandy

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