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Gruppe unterstützt Geld für Schweitzer-Schule

Wunstorf Gruppe unterstützt Geld für Schweitzer-Schule

Bei ihrer Haushaltsklausur hat die Gruppe aus SPD, Grünen und FDP sich weitgehend zufrieden gezeigt. Beschlossen wurde unter anderem eine schnelle teilweise Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule.

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Auch nach dem Willen der Mehrheitsgruppe soll die Albert-Schweitzer-Schule bereits 2018 teilweise saniert werden.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf.  Die Mehrheitgruppe im Rat hat sich am Wochenende intensiv mit dem Haushalt beschäftigt und sieht dabei viele ihrer Wünsche bereits berücksichtigt. „Unsere Schwerpunkte waren und sind die Sanierung städtischer Gebäude, vor allem Schulen, sowie der Ausbau der Kinderbetreuung“, sagte Kirsten Riedel, Sprecherin von SPD, Grünen und FDP. Dazu kommen aber noch andere bauliche Großprojekte wie Kanalsanierungen, Barnemarkt und der Platz an den Strandterrassen, so dass die Gruppe zufrieden ist, eine personelle Verstärkung vor allem für die Bauverwaltung erreicht zu haben.

Wie die CDU will auch die Mehrheitsgruppe dringende Sanierungsarbeiten in der Albert-Schweitzer-Schule schon auf nächstes Jahr vorziehen, und zwar in einen Teil der Toiletten, Elternecke und Musikraum. Der Rest ist ab 2020 an der Reihe. Und die Gruppe unterstützt auch die Pläne, zügig ein Umbaukonzept für das Hölty-Gymnasium an die Hand zu bekommen.

Luther Bad soll Zuschuss erhalten

Die Mehrzweckhalle Mesmerode soll in mehreren Schritten saniert weren, auch ein neuer Kunstrasenplatz in Luthe soll zunächst mit einer Studie auf den Weg gebracht werden. Der Luther Badgenossenschaft will die Gruppe mit 20.000 Euro unter die Arme greifen, nachdem der schlechte Sommer die Betreiber des Naturerlebnisbads in finanzielle Schieflage gebracht hat.

Für die Steinhuder Badeinsel soll im nächsten Jahr Ersatz für den Pavillon und die Toilettenanlagen geplant werden.  Beim Stadttheater soll die Stadt nach den Wünschen der Gruppe einen weiteren Renovierungsschritt gehen, diesmal mit dem Foyer. „Die steigende Zahl an Nutzungen zeigt, dass wir da auf einem guten Weg sind“, findet Riedel.

Vor der ersten Lesung des Haushalts im Finanz- und Wirtschaftsausschuss hat die Stadt auch noch aktuelle Zahlen vorgelegt. Demnach erwartet die Verwaltung weiterhin ein Defizit für nächstes Jahr, das sich leicht auf 1,45 Millionen Euro verringert hat. Riedel ist allerdings zuversichtlich, dass sich ein ausgeglichener Haushalt erreichen lässt. Formal kann die Stadt das ohnehin noch, weil sie frühere Überschüsse gegenrechnen darf.

Finanzausschuss berät am Dienstag

Allerdings warten die Experten aus der Kämmerei auch noch auf die Ergebnisse der Steuerschätzung und auf einen vorläufigen Bescheid zum Finanzausgleich. Die gesenkte Regionsumlage wurde bereits eingeplant. Bei den Investitionen rechnet die Stadt jetzt allerdings mit fast 330.000 Euro mehr. Neu eingeplant wurde, dass schon ab nächstem Jahr ein Anbau für die Kita St. Gertrud entstehen soll. 

Beim Straßenbau wurde geprüft, ob die Verwaltung die geplanten Projekte tatsächlich umsetzen kann. Das hatte zur Folge, dass der Bau bei Lütjen Deile und Am Osterfeuerberg in Steinhude vorgezogen wurde, während der Luther Moorkamp und die Loccumer Straße in Kolenfeld 2018 nur geplant werden.

Die öffentliche Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses beginnt am Dienstag, 14. November, um 18 Uhr im Rathaus. Die Mitglieder reden aber auch über die Änderungen in der Friedhofssatzung, den Dorfladen Bokeloh sowie Zuschüsse für die Sanierung der Sigwardskirche und das Fischer- und Webermuseum.

Von Sven Sokoll

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