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Künstler kämpft am Meer mit den Elementen

Wunstorf Künstler kämpft am Meer mit den Elementen

Als Beitrag zur Landschaftskunst-Ausstellung Intraregionale hat der Künstler Hartmut Stockter in den vergangenen Tagen mit Unterstützung des Vereins Meerkunstraum sein Objekt "Unterseeische Einwanderungsbehörde" an die Brücke der Badeinsel installiert. Er hatte aber mit Widrigkeiten zu kämpfen.

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Künstler Hartmut Stockter (unten) und Jan Reents vom Verein Meerkunstraum (auf der Brücke) installieren an der Steinhuder Badeinsel das Werk "Unterseeische Einwanderungsbehörde" für das Festival Intraregionale.

Quelle: Sven Sokoll

Steinhude. Besucher der Insel können durch ein umgewandeltes Lüftungsrohr mit Spiegeln in die Behörde in einem Metallkasten sehen. "Ich habe mich mit dem Meer beschäftigt und mir die Frage gestellt, wie die Aale wohl herkommen. Ich habe gelesen, dass sie hier jung eingesetzt werden. Das fand ich interessant, denn dann müsste es für sie auch eine Einwanderungsbehörde geben", sagt Stockter, der aus Wilhelmshaven stammt und heute in Kopenhagen lebt.

Zwischendurch hat er auch eine Zeit in Hannover verbracht, so kannte er das Steinhuder Meer schon von Ausflügen. "Ein Freund hat mich dann auf die Intraregionale aufmerksam gemacht." Seine Idee traf auf Zustimmung, er wurde zu einem von zehn Künstlern, die bis Ende September ihre Objekte in der Region Hannover zeigen. Offiziell eröffnet wird das Festival am Sonntag, 12. Juni mit einer Bustour von Hannover aus.

Nachdem Stockter bereits am Sonntag schon einmal recht weit gekommen war, riss der starke Wind am Abend dann die "Behörde" fort, sie fand sich aber unversehrt wieder an. Doch es hatte sich auch herausgestellt, dass der Künstler auch das Rohr noch einmal verlängern musste. Und am wiederum windigen Dienstag musste er dann bis zum Abend warten, bis er das Kunstwerk wieder an seinen Platz installieren konnte. "Es ist auch eine ziemlich Ingenieurleistung, denn das Wasser bewegt sich und das Wasserstand kann im Lauf der Jahres auch sinken", sagte Jan Reents vom Meerkunstraum, der dem Künstler am Dienstagabend von der Brücke aus half, während dieser in einem Ruderboot stand.

Bei Passanten sorgte das Periskop schon für manchen irritierten Blick.  Sie werden noch ein Schild zur Erläuterung an ihm finden.

Mehr über die Festival unter intraregionale.org.

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Von Sven Sokoll

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