Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Haushaltsdefizit ist gesunken

Wunstorf Haushaltsdefizit ist gesunken

Für den Abschluss der Haushaltsberatungen hat die Stadtverwaltung die Planung aktualisiert. Unter dem Strich steht für 2016 immer noch ein Minus im Ergebnishaushalt, das sich aber von fast 2 Millionen auf 780 000 Euro deutlich verringert hat.

Voriger Artikel
Neuer Platz für Krippe gesucht
Nächster Artikel
Klein Heidorner Team gewinnt Hallenbosseln

Wunstorf; Steinhude; Bebilderung geplanter Umbau Flächen Strandterrassen

Quelle: Heimatzeitungen

Wunstorf. Bei den Steuereinnahmen hat die Stadt wegen neuer Schätzungen die Erwartungen für die nächsten Jahre leicht nach unten korrigiert. Wichtigster Grund für den nicht ausgeglichenen Haushalt ist nach Angaben der Kämmerei, dass die Schlüsselzuweisung des Landes um rund 1,2 Millionen Euro sinkt, weil Wunstorf in den vergangenen Jahren an Steuerkraft gewonnen hat.

Der Anteil an der Regionsumlage wird jetzt rund 250 000 Euro niedriger geschätzt. Noch nicht eingeplant ist das weitere Absinken um netto 700 000 Euro, wenn die Kommunen künftig die Kosten für die wirtschaftliche Jugendhilfe tragen. Dabei handelt es sich um die Kinderbetreuungskosten von Sozialleistungsemfängern. Die Stadt will diesem Vorschlag der Region folgen, der Rat soll darüber am 16. Dezember gemeinsam mit dem Haushalt entscheiden.

Bei den Ausgaben für die Flüchtlingsbetreuung hat die Verwaltung den Personalplan um 4,5 Stellen aufgestockt. Die Betreuung im Vion-Gebäude, soweit sie nicht von der Region übernommen wird, ist mit 156 000 Euro eingeplant. Dazu sind in den Jahren 2016 und 2017 insgesamt 3 Millionen Euro für Unterkünfte vorgesehen.

Nach der kurzfristigen Chance, Fördermittel für die Barne-Sporthallen zu bekommen, ist auch dieses Projekt unter Vorbehalt vorgesehen. Die Sanierung der Sanitäranlagen am Barnestadion soll schon 2016 geplant werden. Den Platz an dem Strandterrassen will die Stadt nun schon 2017 umbauen, stellt dafür die Straße Ottenlock in Steinhude aber ein Jahr weiter nach hinten.

Die Kreditaufnahme für die Investitionen im nächsten Jahr muss um rund ein Drittel auf 12,2 Millionen Euro wachsen. Gleichzeitig verschiebt die Stadt aber bisher 17 noch nicht realisierte Projekte, sodass diese bisher auch nicht finanziert werden mussten. Im Ergebnis bedeutet das, dass die Schulden, die wegen des IGS-Baus bis Ende 2016 ohnehin schon stark auf 38 Millionen Euro ansteigen, jetzt nur geringfügig zusätzlich wachsen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sou12065oi1e3senhn4
Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft

Fotostrecke Wunstorf: Engelsflügel haben es in Innenstadt geschafft