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Ausstellung ist als Teil des Dialogs gedacht

Wunstorf Ausstellung ist als Teil des Dialogs gedacht

"Es gibt einen riesigen Bedarf an Dialog", stellt die jüdische Studentin Avital fest, eine der Protagonistinnen in der Ausstellung über jüdische Lebenswelten in Deutschland heute. Mit der am Donnerstag eröffneten Schau wollen Heimatverein und Stiftung Rotes Lehmhaus einen Beitrag zum Dialog leisten.

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Die Ausstellung über "Jüdisches Leben in Deutschland heute" wird beim Heimatverein Wunstorf eröffnet.s

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Jüdische Mitbürger waren in Wunstorfer seit mehr als 700 Jahren nachweisbar, in den 1880er Jahren lebten mehr als 80 von ihnen an der Aue. Nach der Katastrophe des Holocaust ist das jüdische Leben bis heute aber nur wenig in der Stadt wahrnehmbar. "Aber die Ausstellung kann vielleicht ein Auftakt dazu sein, dass man sich als Jude auch wieder bewusst in der Öffentlichkeit zu erkennen gibt", sagt Ortsbürgermeister Thomas Silbermann.

Gunter Eckelt vom Heimatverein hofft, dass das Angebot im Untergeschoss der Rathauses auch von Schulklassen reichlich genutzt wird. Separate Führungen können unter info@heimatverein-wunstorf.de oder Telefon (0 50 31) 25 89 vereinbart werden. Immerhin wird die Ausstellung erstmals außerhalb von Berlin gezeigt.

Von Sven Sokoll

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