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Heft führt zu Perlen in Wunstorfs Westen

Wunstorf Heft führt zu Perlen in Wunstorfs Westen

Mit einer neuen Broschüre hilft der Heimatverein Wunstorf Interessierten dabei, historische Besonderheiten in der Altstadt zu entdecken. Das zweite Heft seiner Art führt zu Sehenswertem im westlichen Bereich, vor allem entlang der alten Befestigungsanlagen.

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Vorstellung eines neuen historischen Stadtführers für Wunstorf des Heimatvereins mit den Machern und Offiziellen: Johannes Grobelny (von links), Marion Dreyer, Vorsitzender Gunter Eckelt, Ortsbürgermeister Thomas Silbermann, Stadtarchivar Klaus Fesche, Rüdiger Stucke, Andreas Varnholt, Karin Leon, der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Troschke.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Die menschlichen Stadtführer sollen nicht abgeschafft werden, versichert Stadtarchivar Klaus Fesche. "In vielen Städten läuft es aber mittlerweile so, dass Besucher die Sehenswürdigkeiten autonom ansteuern. So können sie es sich einteilen", sagt Andreas Varnholt aus dem Arbeitskreis des Heimatarchivs, der den Führer erarbeitet hat.

Die Runde hatte sich im Jahr 2010 zusammengefunden, zu der Zeit noch mit der damaligen Vorsitzenden Brigitte Wübbeke-Pflüger und Werner Dreyer, die beide mittlerweile verstorben sind. Deshalb hat es auch etwas gedauert, bis das zweite Heft erschienen ist.

Im ersten Heft von 2012 führen drei Routen vom Rathaus aus zu den Burgmannshöfen, über die Wasserzucht und die Abtei sowie über den Stiftshügel. Auch jetzt ist das Rathaus wieder der Ausgangspunkt, dann geht es über die alten Befestigungsanlagen in der westlichen Altstadt zum Beispiel zum Grütte-Graben, Lohmühle und Wassermühle und durch den Bürgerpark.

Insgesamt sind 18 Stationen aufgeführt. "Die Runde dauert etwa 45 Minuten", sagt Gunter Eckelt, der amtierende Vorsitzende des Heimatvereins. Gegenüber der ersten Broschüre sind 13 neue Objekte dazu gekommen, die alle auch vor Ort erläuternde Tafeln bekommen. Das ist allerdings noch nicht ganz beendet. Insgesamt sind dann 38 Anlaufstellen auf diese Weise erschlossen.

Das Heft ist in einer Auflage von 2500 erschienen und ist kostenlos in der Wunstorf-Info des Heimatvereins und beim Stadtarchiv, beides im Rathaus, zu bekommen. Die Stadt hat die Finanzierung übernommen. Ortsbürgermeister Thomas Silbermann dankte für das Engagement: "Es ist eine ganz wichtige Aufgabe, Wunstorfs Geschichte präsent zu machen."

Auch in anderen Teile der Kernstadt will der Verein historisch interessierten Besuchern leichter zugänglich machen. Das wird aber nicht mehr in dieser Form geschehen. "Wir denken an weitere Flyer. Wir haben ja noch einiges, was wir Besuchern bieten können", sagt Eckelt.

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Von Sven Sokoll

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