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Vortragsreihe über die Stadtgeschichte

Heimatverein Wunstorf Vortragsreihe über die Stadtgeschichte

In den nächsten Wochen werden unterschiedliche Aspekte der Wunstorfer Geschichte beleuchtet. Die Zeitreise geht nicht nur ins Mittelalter zurück, sondern einmal sogar in die Antike. Die Vorträge beginnen jeweils am dritten Dienstag des Monats um 19 Uhr in der Wunstorf-Info im Rathaus.

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Quelle: Archiv

Wunstorf. Den Auftakt macht heute Manfred Rasche, der seine Ansicht über die Stadtwerdung darlegt. Er bestreitet, dass Wunstorf mit der bisher so betrachteten Urkunde von 1261 Stadtrechte bekommen hat, sondern geht von einem längeren Prozess aus, der bereits rund 200 Jahre früher eingesetzt hatte. Diese These ist nicht unumstritten: Eberhard Kaus, der sich als Lateinlehrer mit vielen alten Urkunden und Schriften befasst hat, hat ihr schon im Vorfeld widersprochen.

Am 16. Februar geht es um archäologische Fundstellen in Wunstorfs Umgebung, die Ronald Reimann vorstellt. Er ist ehrenamtlicher Denkmalpfleger in Schaumburg und berichtet von Orten, die bei Ausflügen gut zu erreichen sind.

Bei Ausgrabungen in der Langen Straße hat der Archäologe Joachim Schween viele Funde gemacht, die sowohl aus dem Mittelalter wie auch aus der Neuzeit stammen. Besonders ungewöhnlich waren eine hölzerne Wasserleitung und eine mit Ästen und Zweigen befestigte Straße, die aus dem elften oder zwölften Jahrhundert stammten. Auch Reste von Wohnstellen hat er dabei entdeckt. Schween berichtet davon am 15. März.

Friedrich Bredthauer schließlich hat sich mit der Frage beschäftigt, ob die Römer auch im Wunstorfer Raum gewesen sind. „Es ist wahrscheinlich, jedoch nicht beweisbar“, heißt es vom Heimatverein. Gar nicht weit entfernt von der Auestadt soll aber die Schlacht zwischen Römern und Germanen am Agrarierwall im Jahr 16 stattgefunden haben, zu dessen Lage es aber unterschiedliche Theorien gibt. Bredthauer spricht darüber am 19. April.

Von Sven Sokoll

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