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Drei Künstler finden in der Scheune zusammen

Steinhude Drei Künstler finden in der Scheune zusammen

Feuer, Form und Farbe: Der Name der Herbstausstellung in der Kunstscheune passt gut zu den unterschiedlichen Werken, die es dort zu bewundern gibt. Drei Künstler stellen noch bis zum 23. Oktober Bilder, Skulpturen und Schmiedekunst aus. Zur Vernissage am Sonntagvormittag kamen zahlreiche Gäste.

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Heinz Müller (von links) eröffnet die Herbstausstellung „Feuer, Form und Farbe“ in der Kunstscheune, Rita Bauck (Skulpturen), Jutta Wildhagen (Malerei) und Hans-Dieter Isler (Schmiedekunst) freuen sich, dass sie gemeinsam dabei sind.

Quelle: Lange-Schönhoff

Steinhude. Elf Jahre, schätzungsweise 130 Ausstellungen, ungezählte Werke: Heinz Müller kann sich an fast jede erinnern und vor Aussteller-Anfragen kaum retten. Es gebe mehr, als er bedienen könne. Für 2017 habe er schon eine Warteliste, sagt der 74-Jährige, der sich um die Organisation kümmert.

Für die Herbstausstellung hat Müller drei erfahrene Künstler nach Steinhude geholt. Jutta Wildhagen (Malerei), Rita Bauck (Skulpturen) und Hans-Dieter Isler (Schmiede-Objekte) kennen sich auch privat. Isler und Wildhagen leben zusammen, Bauck ist mit den beiden Künstlern befreundet. "Wir regen uns gegenseitig an, er ist mein bester Kritiker", sagt Wildhagen über die Zusammenarbeit mit Isler. Rita Bauck kenne sie schon lange. Zu ihrer ersten Ausstellung habe sie die Pädagogin damals überreden müssen, erinnert sie sich. Sie selbst stellt ihre Bilder seit 20 Jahren aus, in ihrem Haus in Altenhagen hat sie ein großes Atelier. Das gebe es aber erst, seit die Kinder aus dem Hause seien, verrät sie schmunzelnd. 

Hans-Dieter Islers Liebe zur Kunst begleitet ihn seit seiner Kindheit. Sein Großvater war Schmied. "Doch erst im Rentenalter hatte er Zeit, Schmiedekurse zu besuchen", erzählt Jutta Wildhagen. Diese haben sich gelohnt, Islers Werke  gefallen. Besucherin Meike Abromeit findet sie zauberhaft: "Mir gefällt der Ausdruck, ich mag die Schlichtheit". Auch von Jutta Wildhagen habe sie einige Bilder zuhause, verrät die Neustädterin.

Rita Bauck war Lehrerin. Unter anderem auch für Kunst. Sie liebe das Material, bevorzuge Holz und Stein. Eines ihrer Kunstwerke ist aus Marmor. "Das Bearbeiten war schwierig. Beim Feilen ist mir ein Stück abgebrochen", verrät Bauck. Das mache das Kunstwerk aber eigentlich interessanter, freut sie sich.

Die Ausstellung in der Kunstscheune ist noch bis zum 23. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten sind freitags von 14 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr. Termine können auch unter (0 50 33) 71 21 vereinbart werden. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellungsstücke stehen zum Verkauf. 

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Von Christiane Lange-Schönhoff

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