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Hydrokopter steht jetzt geschützt auf Insel

Wunstorf Hydrokopter steht jetzt geschützt auf Insel

Der Hydrokopter der Steinhuder Feuerwehr hat eine bewegte Geschichte. Nun steht er gut geschützt auf dem Wilhelmstein, damit die Besucher der Insel ihn sich noch lange ansehen können. In den zehn Jahren Einsatz bei der Feuerwehr haben die Freiwilligen damit 46 Menschen vom Eis gerettet.

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Ortsbrandmeister Ralph Nellesen (von links), Baumeister Heiner Buhre, Organisator Klaus Menßen, Inselvogt Michael Zobel, Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt stehen auf dem Wilhelmstein vor dem neuen Unterstand mit dem Hydrokopter.

Quelle: Marcel Nellesen/Feuerwehr

Steinhude. Der Steinhuder Klaus Menßen hatte den Hydrokopter für eine symbolische Mark nach Steinhude vermittelt, mit dem er selbst Antarktisexpeditionen unternommen hatte. Doch 2009 wurde das Hilfsmittel nach einem Unfall außer Dienst gestellt, die Feuerwehr bekam statt dessen ein Luftkissenboot. Die Fürstliche Hofkammer war bereit, den Hydrokopter auf den Wilhelmstein zu stellen, und Menßen initiierte eine Spendenaktion für eine Überdachung. 20 Spender fanden sich, so dass die Zimmerei Buhre sie bauen konnte. Am Sonntag weihte der Steinhuder Ortsbrandmeister und Fördervereinsvorsitzende Ralph Nellesen den Neubau mit vielen Gästen ein.

Später am Tag musste die Feuerwehr bei Einsätzen auf dem Wasser noch zweimal zu Booten auf der Nordseite des Meeres ausrücken, wobei eines gekentert und am anderen der Mast gebrochen war. Im ersten Fall nahm die Feuerwehr zwei Segler auf, während die Wettfahrtvereinigung beide Boot barg.

Von Sven Sokoll

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