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Stiftung nutzt die neue Reithalle schon

Idensen Stiftung nutzt die neue Reithalle schon

Reittherapie ist nicht mehr wetterabhängig: Die Tier-hilft-Mensch-Stiftung hat ihre neu erbaute Halle in betrieb genommen. Bereits im Herbst soll der neue Gebäudekomplex mit Seminarräumen und Wohnungen ganz fertig sein.

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Sie drehen gemeinsam in der Reithalle eine erste Runde: Fritz (2) mit dem Wallach Domenique und den Mitarbeiterinnen Annette Danner (links) und Uschi Schmelter.

Quelle: Howe

Wunstorf. Mit gestrecktem Rücken sitzt der zweijährige Fritz auf dem Schwarzwälder Kaltblut Domenique und beobachtet mit großen, braunen Augen, wie der Sand durch die Hufe vom Wallach hochspritzt. Das Duo hatte am Mittwoch die Ehre, die neu erbaute Reithalle von der Tier-hilft-Mensch-Stiftung in Betrieb zu nehmen.

„Wir sind einen großen Schritt nach vorn gekommen“, sagte Stiftungsvorsitzender Bernd Hildebrandt voller Stolz. Durch den Bau der Reithalle sei die reitgestützte Pädagogik nicht mehr wetterabhängig. „Ganz gleich ob Regen oder Sturm - die Reittherapie kann jederzeit angeboten werden“, ergänzte er.

Die Reithalle gehört zu einem größeren Bauprojekt der Stiftung: Seit dem vergangenen Jahr ließ die Stiftung neben der Idenser Mehrzweckhalle zwei Fachwerkhäuser errichten, in denen sich die Reithalle, Seminarräume und auch Wohnungen befinden. Zum Anfang des Herbstes soll der komplette Bau fertiggestellt werden.

„Die vergangene Bauphase lief problemlos und die Handwerker haben gute Arbeit geleistet“, sagte Mitarbeiterin Anette Rogers. Ab Oktober oder November soll die Nutzung der Wohneinheiten - speziell auch für Menschen mit physiologischen Beschwerden und psychischen Befindlichkeiten - möglich sein. Der Fokus liegt auf dem Prinzip Ferien auf dem Bauernhof.

Unter anderem die acht Pferde, vier davon Therapiepferde, vermitteln dieses Bauernhofgefühl eindrucksvoll. Sie dürfen als erste eine der Räumlichkeiten, die Reithalle, im unteren Teil des Fachwerkhauses beziehen und sich an den neuen Ort gewöhnen. Reitpädagogin Uschi Schmelter hilft ihnen dabei.

Sie war es auch, die die kleinen, mutigen Reiter schon mal durch die Halle führte. Anscheinend machte sie ihren Job sehr gut, was sich an Aussagen wie „Ich möchte gleich noch mal“ von der hocherfreuten zweijährigen Resa ableiten ließ. Und die siebenjährige Anna verkündete nach ihrem Ritt: „Hier in der Reithalle ist es viel besser als vorher.“ Das Urteil der jungen Reiter brachte im Gegenzug das gesamte Team der Tier-hilft-Mensch-Stiftung zum Strahlen.

Von Sabrina Howe

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