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Immer mehr Spiegel-Unfälle in Wunstorf

Wunstorf Immer mehr Spiegel-Unfälle in Wunstorf

Die Zahl so genannter Spiegel-Unfälle ist im befahrbaren Teil der Langen Straße nach wie vor hoch. Die Polizei verteilt Tipps an Autofahrer, um die Zahl zu verkleinern. Zudem fordert die Polizei auf, sie zu benachrichtigen, falls jemand Zeuge einer Unfallflucht geworden ist.

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Anja Schulze klemmt einen Info-Zettel unter den Scheibenwischer eines Autos in der Langen Straße.

Quelle: Tugendheim

Wunstorf. Die Serie der so genannten Spiegel-Unfälle im befahrbaren Teil der Langen Straße reißt nicht ab. Anfang Dezember 2011 war die Straße nach Umbau wieder freigegeben worden, sie war auf eine Breite von fünf Metern verengt worden, wenn auch nicht auf der gesamten Länge.

Seither werden Spiegel parkender oder fahrender Autos beschädigt oder abgefahren, weil Autofahrer die Abstände verkennen. Die Polizei verteilt seit einigen Tagen Informationsblätter in der Langen Straße. Darin gibt sie Tipps, wie Unfälle zu vermeiden sind. Soweit wie möglich rechts parken, Seitenspiegel einklappen oder gleich die engen Fahrbahnbereiche meiden, so steht dort zu lesen.

Zudem fordert die Polizei auf, sie zu benachrichtigen, falls jemand Zeuge einer Unfallflucht geworden ist. Denn diese gibt es reichlich nach den Bagatellunfällen. Anja Schulze von der Polizei berichtete am Donnerstag, dass 18 Unfallfluchten in der Langen Straße allein in diesem Jahr angezeigt wurden. Dazu kommen 17 Spiegelunfälle, die von der Polizei aufgenommen wurden. Zudem sei höchstwahrscheinlich die Zahl der nicht bekannt gewordenen Unfälle noch einmal so hoch, so vermutet sie.

Die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung hatten bei der Planung des Umbaus der Straße die Absicht, Durchgangsverkehr aus der Langen Straße herauszuhalten. Fußgänger sollen gefahrlos die Straßenseiten wechseln können, um Geschäfte zu erreichen, Autofahrer sich der Situation anpassen.

Von Albert Tugendheim

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Von Redakteur Albert Tugendheim

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