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16 neue Häuser?

Steinhude 16 neue Häuser?

In Steinhude könnten 16 neue Häuser entstehen: Trotz einiger Bedenken hat der Ortsrat zugestimmt, das Bauprojekt Steinhuder Mühlengarten weiterzuverfolgen.

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In Steinhude könnten bald 16 neue Einfamilienhäuser entstehen.

Quelle: Rainer Sturm Pixelio

Wunstorf. Nur Walter Sternberg (SPD) stimmte dagegen. „Die massive Bebauung passt da so nicht hinein“, sagte er über das Projekt.

Auf dem Gelände der früheren Aalräucherei Goslar zwischen Großenheidorner Straße und Mühlenspiegel sollen an einer durchgehenden, aber ganz schmalen Privatstraße insgesamt 16 Einfamilienhäuser in moderner Architektur entstehen - davon vier einstöckige und zwölf mit einer kleineren zweiten Etage. Investor ist die Immobilientochter der Volksbank Nienburg.

„Geplant ist ein generationenübergreifendes Wohnen auf kleinen, pflegeleichten Grundstücken“, sagte der Architekt Markus Hoffmann, als er die Entwürfe dem Ortsrat vorstellte. Aus den kleinen Grundstücken aber entsteht eine Dichte im Gebiet und zu den vorhandenen Nachbarn, die einen Teil der Bedenken hervorriefen. Deshalb sprach der Ortsrat über Mauern, Hecken und Balkone, weil die Angst besteht, dass die Bewohner gegenseitig die Privatsphäre stören. Der Investor zeige sich dabei kompromissbereit.

Die Verwaltung wollte im Bebauungsplan zulassen, dass die zweistöckigen Gebäude theoretisch in zwei Wohnungen umgewandelt werden können - etwa für den Fall, dass jemand aus der Familie gepflegt werden muss. Das stieß aber auf Kritik, weil so die Zahl der Bewohner noch weiter zunehmen könnte. Trotzdem: „Die Anlage ist durchaus attraktiv, und es wird ein Markt dafür da sein“, sagt das neue Ortsratmitglied Wilhelm Bredthauer (SPD) als einer der Befürworter.

Im Plan ist auch vorgesehen, die neue Straße mit der bisherigen Sackgasse Hasenheide zu verbinden. Das ist aber reine Zukunftsmusik, weil die Stadt sich die dafür notwendigen Grundstücke noch nicht sichern konnte.

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