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Integrationsbeirat schiebt neue Projekte an

Wunstorf Integrationsbeirat schiebt neue Projekte an

Am Dienstagabend trafen sich die Mitglieder des Intergrationsbeirates zur Sitzung im Rathaus. Berichtet wurde aus den unterschiedlichen Arbeitsgruppen auch über neue Projekte. Anfang Mai gestartet ist ein Angebot für geflüchtete Akademiker. Auch die Beantragung neuer Sprachlernklassen war Thema.

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Die Mitglieder des Integrationsbeirates tagen im Rathaus und stellen einige neue Projekte vor.

Quelle: Lange-Schönhoff

Wunstorf. "Wir sind in einer komfortablen Lage. In Wunstorf gibt es zur Zeit mehr Wohnraum als Flüchtlinge", informierte Gleichstellungsbeauftragte Dorothea Diestelmeier die Beiratsmitglieder zu Beginn der Sitzung. Auch bei den Angeboten an Sprachkursen und Sprachprojekten tue sich einiges, es gebe viele Möglichkeiten des Spracherwerbes, betonte sie. Drei weitere Schulen, neben den bereits bestehenden Klassen im Hölty, der Otto-Hahn-Schule und der Oststadtschule, hätten Sprachlernklassen beantragt.

Ein neues Angebot in der Wohnwelt, ein Sprachkurs für Akademiker, sei mit 15 Teilnehmern, darunter Studenten, Sekretärinnen, Lehrer und Maschinenbauer, Ende Mai erfolgreich gestartet, sagte Diestelmeier erfreut. "Die Arbeit mit den Flüchtlingen macht Spaß, man merkt, dass die Menschen lernen wollen", berichtet Kursleiterin und Beiratsmitglied Petra Schönwitz. Neben den Sprachkursen, die die Stadt anbietet, unterstützen auch ehrenamtliche Initiativen die Arbeit zur Integration. Das DRK Luthe hat im Mai einen Sprachkurs gestartet,  Sprachunterstützung durch Ehrenamtliche gibt es im Wohnheim Luther Weg und in der Kirchengemeinde K21 am Pottskamp.

Unbefriedigend ist dagegen die Situation in den Kitas. Nicht jedes Flüchtlingskind erhält, trotz Rechtsanspruch, auch einen Platz. "Dabei ist der Kita-Besuch für das Erlernen der deutschen Sprache wichtig. Unterschiede gebe es auch bei der Anzahl der Kinder mit Migrationshintergrund. Einige Einrichtungen hätten sehr viele aufgenommen, andere deutlich weniger, gab Diestelmeier zu Bedenken "Im St. Johannes-Kindergarten gibt es eine Gruppe, in der nur noch zwei Kinder deutscher Herkunft betreut werden, da ist die Belastung für das Personal groß", berichtete sie.

Ein weiteres Thema in der Sitzung war die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Anne-Katrin Vorbrod vom Fachbereich Soziale Dienste berichtete, dass es in Wunstorf noch zu wenig Ein-Euro-Job-Möglichkeiten gebe. "Wir haben in Wunstorf nur drei bis vier Plätze, unter anderem kümmert sich der Baubetriebshof", merkte sie an. Auch die Finanzierung sei ein Problem, aber da sei man dran, so Vorbrod.

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Es wird getagt. Aufmerksam werden die Berichte der Beiratsmitglieder verfolgt.

Quelle: Lange-Schönhoff

Von Christiane Lange-Schönhoff

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