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Integrationslotsen sind gefragt

Wunstorf Integrationslotsen sind gefragt

Mit dem neuen Wohnheim am Luther Weg ist für die Flüchtlinge ein guter Standard geschaffen worden - da sind sich alle einig. Der Erste Stadtrat Carsten Piellusch rechnet aber fest damit, dass sich dieser Standard bei den nächsten neuen Unterkünften nicht halten lassen wird.

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UZ Vor zehn Jahren wurde der Rathaus-Neubau eröffnet, vor 100 Jahren ein Grundstein gelegt

Vor zehn Jahren wurde das Wunstorfer Rathaus, eine Kombination aus Alt- und Neubau, in Betrieb genommen (erstes Bild).

Wunstorf, Gebäude, Eröffnung, 100 Jahre, Alter, Bestehen, Jubiläum, Bau, Vergangenheit, Entstehung, Geschichte

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Quelle: Archiv

Wunstorf. Das sagte er am Mittwoch bei seinem ersten Auftritt im Integrationsbeirat, nachdem er vom pensionierten Baureferatsleiter Andreas Varnholt die Verantwortung für die Flüchtlinge in der Stadtverwaltung übernommen hat. Denn der Druck wächst: Nach den jüngsten Schätzungen wird die Stadt im ersten Quartal nächsten Jahres wohl 340 weitere Flüchtlinge aufnehmen müssen. „Das ist für alle eine große Herausforderung“, sagte er. Deshalb gelte es jetzt, an mobile Wohneinheiten, Gewerbehallen, Ferienwohnungen und am Ende auch Neubauten zu gehen. Die Sporthallen sollen möglichst frei bleiben. Die Verwaltung bemüht sich, die Flüchtlinge gerecht über das Stadtgebiet zu verteilen - das sei wichtig für die Akzeptanz.

Da die Hilfe Ehrenamtlicher immer wichtiger wird, sprach Piellusch sich auch dafür aus, im nächsten Jahr noch einen oder zwei weitere Kurse für Integrationslotsen anzubieten. Diese könnten nicht nur selbst Flüchtlingen helfen, sondern auch als Multiplikatoren für weitere Freiwillige wirken, sie koordinieren und so die Verwaltung entlasten.

Die Johanniter als Betreiber des Wohnheims Luther Weg freuen sich über die ersten Angebote, dort ehrenamtlich zu unterstützen. Interessenten können sich bei einer zentralen Koordinierungsstelle unter (05 11) 67 89 66 33 oder fluechtlingshilfe.nb@johanniter.de melden.

Schüler des Hölty-Gymnasiums haben im Beirat ihr Projekt vorgestellt, in dem 22 Schüler 70 Flüchtlinge betreuen. Die Initiatoren wollen auch andere Schulen einbinden. Nächste Woche gibt es ein Gespräch mit IGS-Vertretern.

Für die Otto-Hahn-Schule ist mittlerweile eine zweite Sprachlernklasse bewilligt worden. Das Problem: Das Personal dafür fehlt noch, wie Piellusch kritisierte. Die Stadt habe dem Land auch empfohlen, dort auch die Schulsozialarbeit zu verstärken.

Zu den vier bestehenden Erwachsenen-Sprachkursen im Jugendtreff Kurze Wege, die die Gleichstellungsstelle mit dem Integrationsbeirat initiiert hat, sind noch zwei unter der Regie der Volkshochschule in der Fröbelschule gekommen. Ein vom Land finanzierter hat im November begonnen, ein weiterer aus Bundesmitteln startet nächste Woche.

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