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Kochen bringt Kulturen zusammen

Wunstorf Kochen bringt Kulturen zusammen

Heute sind Ranja und ihre Mutter Najah die Küchenchefs beim interkulturellen Kochprojekt im Wohnheim am Luther Weg. Auf dem Speiseplan stehen Chich Barah, mit Fleisch oder mit Spinat, Granatapfel und Zwiebeln gefüllte Teigtaschen. Danach gibt es ein Dessert aus Keks und Pistazien.

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Die syrischen Frauen kochen Gerichte aus ihrer Heimat. Najah und Ranja (Zweite und Dritte von links) sind heute die Küchenchefinnen.

Quelle: Lütjens

Wunstorf. Zehn aus Syrien geflüchtete Frauen nehmen am Projekt teil, das Petra Schulze-Ganseforth mit ihrem Beratungsunternehmen Strategy&Marketing Institute aus Hannover ins Leben gerufen hat. "Vielfalt funktioniert, wenn sie gut organisiert ist", lautet ihr Motto. Mit Sabine Manthei und Cornelia Tebben fand sie zwei Mitstreiterinnen, mit den Johannitern einen Partner. Studenten helfen als ehrenamtliche Sprachmittler.

Insgesamt gibt es acht Kochtermine, zwei stehen noch aus. Zum Abschluss werden mit den syrischen Frauen und Kindern Weihnachtskekse gebacken. Das Menü wird festgelegt, es wird eingekauft, gemeinsam zubereitet, gekocht und gegessen. Das Projekt soll der Verständigung und Zuversicht für Frauen und Kinder dienen und ist ein gastfreundlicher Einstieg in Deutschlands Sprache, Leben und Kultur. Durch Miteinander und Austausch entstehen persönliche Kontakte, Berührungsängste und Vorurteile werden abgebaut, Vielfalt positiv gelebt.

Alle Aktivitäten werden dokumentiert und fotografiert, Rezepte aufgeschrieben und Interviews mit den Frauen im Hinblick auf ihre Zukunftspläne, Hoffnungen und Erwartungen geführt. Am Ende entsteht ein Buch als Dokumentation einer interkulturellen Begegnung.  

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