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Meervocal feiert 20 Jahre Jazz

Wunstorf Meervocal feiert 20 Jahre Jazz

Hervorragende Jazzchöre, aber auch Flüchtlinge und Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen soll das Meervocal-Festival bei seinen vier Veranstaltungs-Schwerpunkten zusammenbringen. Dass das Festival seit 20 Jahren die Kulturlandschaft bereichert, wollen die Verantwortlichen im August richtig feiern.

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Der Aktionschor Twist and Shout ist seit 20 Jahren eine tragende Säule des Meervocal-Festivals.

Quelle: privat

Wunstorf. Zum Auftakt ist das dänische Ensemble Touché schon am Sonnabend, 7. Mai, zu Workshop und Konzert zu Gast (siehe unten). Ein Sommerkonzert der Kulturen folgt dann am Freitag, 10. Juni, vor dem Flüchtlingswohnheim am Luther Weg. Die Bewohner dort schon vorher in musikalische Projekte einzubinden, ist wegen der hohen Fluktuation nicht ganz einfach. "Natürlich hätten wir am liebsten einen Proberaum dort eingerichtet. Aber vielleicht ergibt es sich spontan, das wäre ganz wunderbar", sagt Friedrich Kampe, der künstlerische Kopf von Meervocal. Er organisiert das Festival weiterhin gemeinsam mit Tobias Timm und Fabian Spier.

Auf jeden Fall sollen die Schüler des Hölty-Gymnasiums sich an diesem Tag in Projekten unter anderem bei Malerei und Musik mit Interkulturellem beschäftigen und die Ergebnisse am Nachmittag am Heim präsentieren. Im Politikunterricht des 11. Jahrgangs ist ein Film über Flucht und Migration entstanden, den die Schule auch vorführen will. Auftreten werden aber auch die "Macher von der Basis" der Paul-Moor-Schule und Jazzchöre.

Die Förderschule beteiligt sich auch am großen Jubiläumswochenende 26./27. August, wenn ihre jungen Künstler ein Madagaskar-Musical aufführen. Dann soll auch das symbolische Spenden-Netz aus dem Madagaskar-Hilfspojekt erstmals vollständig präsentiert werden. Der Chor Twist and Shout, seit der Gründung eine tragende Säule des Meervocal-Projekts, lädt sich zur Feier weitere Gäste ein. Auch Workshops sind geplant.

Den Schlussakkord des Festivals setzen Musiker und Sänger des Hölty-Gymnasiums, die schon eifrig an dem Musical"Die Uhr der Jahrtausende" proben, komponiert als Auftragsarbeit von Oliver Gies, dem Kopf der hannoverschen Gruppe Maybebop. "Es ist ein witziges, sehr jugendnahes Stück und eine hervorragende Komposition", verspricht Kampe. Gies hat eineinhalb Jahre daran gearbeitet. Das Musical soll vom 4. bis 6. November uraufgeführt werden, bei zwei Vorstellungen in der Schule und möglichst einer im Stadttheater. Der Text stammt von Michael Lohmann.

Die Schirmherrschaft über das elfte Deutsche Jazzchor-Festival hat Ministerpräsident Stephan Weil übernommen.

Der Auftakt mit Touché

Der Leiter des dänischen A-cappella-Jazzensembles Touché, Jesper Holm, bietet am Sonnabend, 7. Mai, ab 12 Uhr einen Workshop im Hölty-Gymnasium, Hindenburgstraße 25, an. Er will interessierten Sängern dabei helfen, sich den typischen Jazzklang zu erarbeiten. Ab 14 Uhr werden alle zwölf Mitglieder seines Ensembles mitwirken. Die Workshop-Teilnehmer zahlen jeweils 10 Euro. Anmeldungen sind per E-Mail an friedrich.kampe@gmx.de möglich.

Gemeinsam mit der österreichischen Vorgruppe Chilli da Mur tritt Touché dann ab 20 Uhr im Stadttheater auf. Das Gastspiel von Touché ist zugleich auch Bestandteil der A-cappella-Woche Hannover. Karten für 15,90 Euro können im Vorverkauf unter info@acappellawoche.com bestellt werden. 

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Fotostrecke Wunstorf: Meervocal feiert 20 Jahre Jazz

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Von Sven Sokoll

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