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Johannes Grobelny übernimmt den Vorsitz im Kunstverein
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Wunstorf Johannes Grobelny übernimmt den Vorsitz im Kunstverein

Der Vorstand des Kunstvereins Wunstorf hat sich verändert. Nach fünf Jahren Amtszeit haben Vorsitzender Klaus Noga und seine Stellvertreterin Christel Rabe ihre Ämter abgegeben. 27 Mitglieder des Vereins wählten Johannes Grobelny und Karin Ellert zu ihren Nachfolgern.

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Der neue und der ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins stoßen auf die künstlerische Zukunft in Wunstorf an.

Quelle: Howe

Wunstorf. „Ich möchte mich aus der ersten Reihe zurückziehen, bleibe aber trotzdem dem Kunstverein treu“, sagte der ehemalige Vorsitzende Noga in der Mitgliederversammlung. Als eine seiner letzten Amtshandlungen stellte er den Jahresbericht 2012 vor.

Er blickte auf erfolgreiche Ausstellungen, Kunstfahrten und Workshops zurück. Die Ausstellung „unreal realism“ von Inge-Rose Lippok hob er besonders hervor: „Diese Ausstellung war nicht nur im Sinne des Konsums, sie rief auch Diskussionen hervor. Besucher setzten sich kritisch mit den Werken auseinander.“

Die Termine für das Jahr 2013 stellte Geschäftsführerin Irene Probst vor. Geplant sind drei Ausstellungen. Die erste widmet sich unter dem Motto „Mensch und Natur“ der Malerei. In der zweiten Ausstellung erwartet Besucher „Landschaftsbilder“ von dem Künstler Stefan Lang. Zeichnungen von Klaus Kowalski sind in der Herbstausstellung zu sehen. „Wir haben wieder viel vor und hoffen auf großes Interesse seitens der Wunstorfer Bürger“, sagte Probst.

Für Mitglieder, aber auch andere Interessierte bietet der Verein in diesem Jahr wieder Kunstausflüge an. Der erste führt im Februar in die Bremer Kunsthalle, der zweite im März in das Sprengel Museum nach Hannover.

„Der Vorstand hat viel geleistet, und ich möchte versuchen, die Arbeit in den nächsten zwei Jahren zu erhalten und weiterzuentwickeln“, sagte Johannes Grobelny nach seiner Wahl zum Vorsitzenden.

Nachdem kein anderes Mitglied für den Vorsitz kandidieren wollte, akzeptierte das Gründungsmitglied den Posten. Allerdings stehe er nur für zwei Jahre als Vorsitzender zur Verfügung. „Ich habe jetzt einen neuen Stein im Rucksack, aber als Übergang nehme ich das Amt an. Schließlich bin ich froh, den Kunstverein zu haben“, sagte Grobelny.

Von Sabrina Howe

Das Interview

Der Vorsitzende des Kunstvereins Wunstorf, Klaus Noga, gab nach fünf Jahren sein Amt ab. Mit ihm sprach Sabrina Howe, Mitarbeiterin der Leine-Zeitung, über die Gründe des Ausscheidens aus dem Amt und über seine Zeit als Vorsitzender.

Warum kandidieren Sie nicht mehr als Vorsitzender?

Ich stand 25 Jahre lang immer in der ersten Reihe, zuerst als Schulleiter und danach als Vorsitzender des Kunstvereins Wunstorf. Ich brauche eine Auszeit und möchte mich in die zweite Reihe zurückziehen.

Wie ist es, nach fünf Jahren sein Amt abzugeben?

Natürlich bin ich ein wenig wehmütig. Es ist doch ein kleiner Schnitt in meinem Leben. Es war eine spannende Zeit für mich. Ich kann nur jedem raten, sich in seinem Leben aktiv zu engagieren.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kunstvereins?

 Ich wünsche mir, dass unsere Mitgliederzahlen weiterhin steigen, dass sich mehr junge Leute engagieren und dass der Verein sein hohes Niveau behält.

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