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Jugendhilfe bleibt auf Dauer

Wunstorf Jugendhilfe bleibt auf Dauer

Hals über Kopf mussten zur Jahreswende Schüler und Lehrer die Räume der Berufsbildenden Schule an der Marienburger Straße räumen, weil die Region den Platz für junge Flüchtlinge benötigt. Seither registrieren die Anwohner Stillstand.

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Die Außenstelle des Kinder- und Jugendheims Am Waldhof (Bild) wird bald ergänzt durch die Jugendhilfeeinrichtung in der BBS an der Marienburger Straße.

Quelle: Carsten Fricke

Wunstorf. Der Umzug werde vorbereitet, so heißt es aus der Regionsverwaltung. „Wir beabsichtigen, auf dem Gelände eine Jugendhilfeeinrichtung auf Dauer zu schaffen. Diese Jugendhilfeeinrichtung wird eine Außenstelle unserer bestehenden Jugendhilfeeinrichtung Waldhof in Barsinghausen sein“, sagte Sonja Wendt vom Team Kommunikation bei der Region.

Es werde jetzt kurzfristig darangehen, bauliche Veränderungen vorzunehmen. Das sind Vorbereitungen, damit sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dort untergebracht und betreut werden können. Für diese Jugendlichen mangelt es der Region an Plätzen.

Ob dazu bisherige Schulgebäude abgerissen und von Neubauten ersetzt werden oder ob die bestehenden Gebäude umgebaut werden, das konnte die Region-Sprecherin noch nicht sagen.

Aus einem Schreiben der Leitung der Berufsschule ging Mitte Dezember vergangenen Jahres hervor, dass die Region etwa 200 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge versorgen muss, Tendenz steigend.

An der Marienburger Straße werden vorübergehend auch Schüler der evangelischen IGS unterrichtet, weil die IGS renoviert und erweitert wird. Diese Klassen sind von den neuen Plänen der Region nicht betroffen.

von Albert Tugendheim

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