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"Die Dörfer: Wie wollen Sie die Grundversorgung verbessern?"

Der Kandidaten-Check "Die Dörfer: Wie wollen Sie die Grundversorgung verbessern?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Wie wollen Sie die Grundversorgung in den Dörfern verbessern?"

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Wenn solche Dorfläden schließen, wird das Einkaufen besonders für ältere Einwohner zur Herausforderung.

Quelle: Uwe Zucchi

Rolf Herrmann, SPD: "Die Entscheidung über die Ansiedlung von Geschäften liegt nicht bei der Politik, sondern bei den Unternehmen selbst. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, indem wir entsprechende Bebauungspläne ausweisen und über die Wirtschaftsförderung der Stadt Grundstücke vermitteln oder andere Angebote machen. Die Grundversorgung, vom kleinen Hofladen bis zum Supermarkt, ist ein wichtiges Anliegen, das wir intensiv verfolgen."

Steffan Strulik, CDU: "Auf Initiative der CDU gab es zum Beispiel für das Butteramt bereits sehr gute Gespräche mit Nahversorgern. Die Rahmenbedingungen für einen Markt wie Lage und Größe sowie Kaufkraft im Einzugsbereich sind hier gegeben. Nun gilt es dranzubleiben. Parallel sind Alternativen zu prüfen und umzusetzen wie zum Beispiel "Wochenmärkte" auch in den Dörfern oder ein "Markttaxi", das ältere Bewohner regelmäßig zum Einkauf und zurück fährt."

Andreas Litzke, Grüne: "Einen Lebensmittelmarkt brauchen wir im Butteramt. Im Allgemeinen haben gerade wir Grünen uns schon erfolgreich für die Grundversorgung auf dem Lande eingesetzt. Wir können hier nur auf das neue Raumordnungsprogramm der Region Hannover verweisen. Wichtig ist uns, dass genossenschaftliche Dorfinitiativen wie zum Beispiel in Mandelsloh gestärkt werden. Gerade solche Initiativen haben unsere volle Unterstützung."

Thorsten Dolle, FDP: "Immer wieder hoffen auch wir auf Händler, die das schwierige Geschäft in den kleineren Ortsteilen trotz des Verdrängungswettbewerbs der großen Konzerne betreiben wollen. Gerne stehen wir hier jederzeit unterstützend zur Verfügung – letzten Endes liegen diese Entscheidungen aber bei den Unternehmern und nicht in der Politik."

Rüdiger Hergt, Linke: "Durch Schaffung von Bauland in den Dörfern ab einer gewissen Größenordnung stellen sich Lebensmittelläden von selber ein. Durch kleinere Bioläden, Filialbäcker und Unabhängigkeit von großen Ketten lässt sich auch einiges verbessern."

Bernd Wischhöver, AfD: "Die Lebensmittelgrundversorgung ist in den Ortsteilen soweit gesichert, mit Ausnahme im Butteramt. Eine direkte Einflussmöglichkeit auf die Ansiedlung eines Unternehmens hat die Stadt Wunstorf nicht, allerdings muss seitens der Verwaltung alles vorbereitet sein für den Fall, dass ein Unternehmen sich ansiedeln möchte. An dieser Stelle ist die Politik gefordert, für adäquate Flächen zu sorgen."

Von der Redaktion

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