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"Was kann man gegen leere Betriebsgebäude machen?

Der Kandidatencheck "Was kann man gegen leere Betriebsgebäude machen?

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Was kann man gegen die vielen leeren Betriebsgebäude machen?"

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Der frühere Elektromarkt an der Hagenburger Straße steht seit zwei Jahren leer.

Quelle: Tugendheim

Thomas Struckmeier, SPD: "Es gibt keine großen Leerstände in Wunstorf, weder in der Innenstadt noch im Gewerbegebiet. Wenn dennoch Immobilien leer stehen, liegt das meistens an der Lage oder an einer zu hohen Miete. Da die Stadt großes Interesse daran hat Leerstand zu vermeiden, werden Besitzer von leerstehenden Objekten kostenfrei und umfassend beraten. Alle Gewerbeimmobilien werden zudem in die Immobiliendatenbank der Stadt aufgenommen."

Manfred Wenzel, CDU: "Der Wirtschaftsförderer der Stadt hat die Aufgabe freie Betriebsgebäude an Interessenten für Gewerbeflächen zu vermitteln. Die Hürden sind zum Beispiel Größe, Lage, oder bisherige Nutzung. Es hat sich in Wunstorf gezeigt, dass die Verwaltung gut koordiniert, wobei die Vermittlung in der Kernstadt erfahrungsgemäß kürzer ist. Die Politik orientiert sich bei der Neuausweisung an Gutachten und den eigene Erkenntnissen vor Ort."

Sybille Russ, Grüne: "Wunstorf hat zur Zeit keinen nennenswerten Leerstand. Es gibt selten freie Ladenlokale in der Innenstadt und im Gewerbegebiet sind Büros und Hallen kaum zu bekommen. Leerstehende Immobilien deuten meistens auf eine schlechte Lage hin. Erwerb oder Miete scheitern oft an der enormen Preisvorstellung der Eigentümer."

Sigrid Rehkopf, FDP: "Sowohl Immobilienmakler als auch die Gewerbeförderung der Stadt Wunstorf sind ständig bemüht – meist mit großem Erfolg – Leerstände zu vermeiden und neue Betriebe in Wunstorf anzusiedeln. Die Freien Demokraten unterstützen diese Bemühungen im Rahmen des Möglichen, grundsätzlich ist das aber eine Aufgabe des Marktes und nicht der Politik."

Rüdiger Hergt, Linke: "Eine Förderung von produzierenden Klein- und Mittelbetrieben durchführen, die jeweils qualifizierte Arbeitsplätze mit sich bringen, Verkaufsflächen für bestimmte Dienstleistungen anbieten, vor allem keine neuen platzverbrauchenden Gewerbe wie Logistikcenter bauen."

Bernd Wischhöver, AfD : "Die Politik und Verwaltung hat hier nur wenig Möglichkeiten direkt zu steuern. Möglich ist hier der Austausch von Wirtschaftsförderung und Gewerbetreibende, um den Standort durch begleitende Maßnahmen attraktiv zu halten. Letztendlich ist es das Kaufverhalten der Menschen vor Ort, das über seine Geschäftswelt entscheidet. Angebote am Ortsrand würde dem entgegen stehen. Steinhude hat da ein positives Zeichen gesetzt."

Von der Redaktion

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