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Welche Vorstellung haben Sie zum Vion-Gelände?

Der Kandidaten-Check Welche Vorstellung haben Sie zum Vion-Gelände?

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Welche Vorstellung haben Sie zur Nutzung des Vion-Geländes?"

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Das ehemalige Vion-Gelände soll überplant und zum Wohngebiet werden.

Quelle: Tugendheim

Frank Zülich, SPD: "Der Rat hat einen städtebaulichen Wettbewerb für das Gebiet beschlossen. Ziel ist es, ein attraktives Wohnquartier zu schaffen, in dem Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser Platz finden. Die Bebauung des Geländes ist für die Oststadt eine Bereicherung. Bis zu 200 Wohneinheiten mehr bedeutet, dass um Beispiel die Lebensmittelnahversorgung sichergestellt wird oder dass Schule und Kitas ausgelastet sind."

Martin Pavel, CDU: "Das ehemalige Vion-Gelände kann ein sehr schönes Wohnquartier mit guter Infrastruktur werden. Allerdings gibt es durch die Nähe zur Bahn Probleme mit dem Lärm- und Emissionsschutz. Daher wird es einen städtebaulichen Wettbewerb geben, um das Gelände bebaubar zu machen. Das bedeutet, dass Architekten und Planungsbüros Entwürfe zur Bebauung abgeben, die dann neutral nach verschiedenen Kriterien bewertet werden."

Heike Heil, Grüne: "Das Vion-Gelände kann nicht wieder industriell genutzt werden. Wir setzen uns für eine Mischbebauung aus Wohnen und Kleingewerbe ein, soweit das die Lärmschutzbestimmungen zulassen."

Heiner Runge, FDP: "Nachdem das ehemalige Vion-Gelände übergangsweise für Flüchtlinge und als Außenstelle für die IGS genutzt wird, kommt für uns nur eine Wohnbebauung in Frage."

Rüdiger Hergt, Linke: "Würde man eine gut durchdachte Lärmschutzregelung dort hinsetzen, könnte man dort wunderbar Wohnraum schaffen, sozial verträglich, mit neuen Techniken und viel Grün, was auch noch zusätzlich zur Lärmdämmung dient. Sollte man Gewerbe dort ansiedeln, muss auf Lärm- und Umweltschutz geachtet werden."

Bernd Wischhöver, AfD: "Die künftige Nutzung des Geländes ist unter anderem abhängig von Bodenuntersuchungen, eine Wohnbebauung dürfte in vielen Bereichen kein Problem darstellen. Zur vorhandenen Bahnlinie hin muss man sich über gewerbliche Nutzungsmöglichkeiten Gedanken machen. Die AfD Wunstorf sieht hier für die Bewohner der Oststadt die Möglichkeit, ein Zentrum der Begegnung und des Aufenthalts zu schaffen, die Kaufkraft in der Stadt hält."

Von der Redaktion

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