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"Verkehr: Wie schaffen Sie mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger?"

Der Kandidaten-Check "Verkehr: Wie schaffen Sie mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: "Wie schaffen Sie mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Verkehr?"

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Mehr Sicherheit? Der Zebrastreifen auf der Neustädter Straße in Wunstorf soll verlegt werden.

Quelle: Sven Sokoll

Jann Weerts, SPD: "Die Stadt ist verkehrssicherer geworden. Trotzdem sind weitere Maßnahmen nötig. Zentral ist die Reduzierung des Verkehrs durch eine Ortsumgehung, aber auch breitere Rad- und Fußwege und markierte Radverkehrsführungen auf der Fahrbahn helfen. Ebenso notwendig wie bauliche und verkehrsregelnde Eingriffe sind Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um ein rücksichtsvolles Verkehrsverhalten zu erreichen."

Nicolai Balzer, CDU: "Seit Jahren steht die CDU für ein ganzheitliches Verkehrskonzept, das den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird. Grundidee dabei ist, den Verkehr bei gedämpfter Geschwindigkeit stets flüssig zu halten. Dies vermindert unter anderem Stress und Unachtsamkeiten, die Hauptursache vieler Unfälle. Wir wollen die Lücken im Radwegenetz schließen. Die pauschale Verteufelung von Autofahrern durch SPD und Grüne lehnen wir ab."

Lothar Porcher, Grüne: "Es gibt in Wunstorf keine Unfallschwerpunkte bezüglich Fußgänger und Fahrradfahrer. Wichtig ist aber trotzdem, dass Fußwege und Fahrradwege im guten Zustand erhalten werden, um keine Gefahren aufkommen zu lassen. Dieses ist leider nicht immer der Fall. Ansonsten appellieren wir an die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer."

Klaus-Jürgen Maurer, FDP: "Verkehrssicherheit ist auch für uns ein wichtiges Thema. Durch zusätzliche Radwege und mehr Verkehrserziehung können wir mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer schaffen. Auch vermehrte Kontrollen an Unfallschwerpunkten durch die Polizei können aus unserer Sicht hier weiterhelfen."

Rüdiger Hergt, Linke: "Durch Schaffung von Radfahr-, Fußgängerwegen und Fußgängerüberwegen. Die verminderte Geschwindigkeit zum Beispiel in Luthe auf der Hauptstraße und der Adolf-Oesterheld-Straße würde eine Menge mehr an Sicherheit für Fahrradfahrer, Fußgänger und vor allem Schülerinnen und Schüler bringen."

Bernd Wischhöver, AfD: "Die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer in Wunstorf hat einen hohen Standard. Verbesserungen durch weitere Querungshilfen an viel befahrenden Straßen müssen individuell festgestellt und durchgeführt werden. Hohe Priorität hat dabei im Hinblick auf körperlich behinderte Verkehrsteilnehmer zu erfolgen."

Von der Redaktion

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